Etliche "unabhängige" Autoritäten, die in den Medien als prominente Meinungsführer fungieren, werden auf ihre Verstrickungen mit den Wirtschaftslobbies und neoliberalen Netzwerken hin untersucht, was ein zwiespältiges Licht auf die Wirtschaftswissenschaftler, Politiker und Intellektuellen wirft, die scheinbar selbstlos für mehr Eigenverantwortung und Reformen plädieren und sich dies mit Beraterverträgen, lukrativen Aufsichtsratsposten und dergleichen vergelten lassen. (Quelle:
Telepolis: Gehirnwäsche der Sonderklasse)
Obiges stammt aus einem Artikel mit einem Interview mit
Albrecht Müller, früher für die SPD im Bundestag, Redenschreiber von Wirtschaftsminister Karl Schiller, Leiter der Planungsabteilung im Bundeskanzleramt unter Willy Brandt und Helmut Schmidt.
Ich würde mir noch deutlich mehr
Whistleblower aus der Politik wünschen, die ihre ehemaligen Kollegen und heutigen Volksverät... äh vertreter schonungslos dem Licht der sie bezahlenden Öffentlichkeit aussetzen.
Unsere Freunde von der Lobbyisten-Front sind natürlich auch mit dabei, wie man dem Artikel im weiteren entnehmen kann. Habe ich heute eigentlich schon
INSM geschrieben? Ich will doch sicher gehen, daß es schön via Blog-Tracking einer gewissen
Berliner Agentur auffällt.
Macsico - Mo, 24. Apr 2006, 19:51 - in:
Lobbyismus_und_Verfilzung