"Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt."
Mittlerweile scheint nicht die Würde des Menschen durchaus antastbar zu sein, solange dieser Mensch nur anderer Hautfarbe oder anderer Religion als der leitkulturell abgefragte deutsche Durchschnittsmensch ist. Auch die Aufgaben des Staates für seine Bürger scheinen sich immer mehr in Aufgaben der Bürger für den Staat zu verwandeln. Der Staat wird zu einem reinen Abstraktum, das der Bürger zu finanzieren hat, und das es um welchen Preis auch immer zu sichern gilt. Die Würde des Staats unantastbar. Ihre Finanzierung und Absicherung ist Lebensziel aller Bürger.
(Quelle:
heise online - "Was war. Was wird." vom 07. Mai 2006)
Den ersten zwei Sätzen im obigen Auszug fühle ich mich verpflichtet - den letzten zwei Sätzen hingegen nicht. Menschen bleiben, und Staaten kommen und vergehen.
Macsico - So, 07. Mai 2006, 11:01 - in:
Staatspolitisches