Unerwartet auf der Bühne
(Rubrik: Kabarett_und_Comedy)
Sie fragte noch, warum wir in der zweiten Reihe sitzen würden? Mich und das Ehepaar rechts von mir. Mit dem Ehepaar unterhielt ich mich angeregt über die auftretenden Künstler des 5. Hamburger Comedy-Pokals.
Ich selbst saß in Reihe 2, weil ich den Kopf nicht ganz so weit in den Nacken knicken wollte und gleichzeitig die Personen auf der Bühne bezüglich Mimik und Gestik gut sehen wollte. Das Ehepaar wiederum verriet mir, daß der Moderator des Abends, Sebastian Schnoy, gerne mal Leute aus Reihe 1 in sein Programm einbauen würde - daher würden sie immer in Reihe 2 gehen, wenn er aufträte.
Genau das sagten wir Katharina auch - so daß sie und ihr Mann Jürgen sich neben mich setzen und somit am linken Ende der Reihe 2 saßen. Sie wollten nämlich auch nicht «drangenommen» werden. Und woher kenne ich nun doch die Namen der beiden? Die Reihe 1 blieb wider Erwarten doch leer, so daß wir dann die ersten sichtbaren Zuschauer waren. Gut zum drannehmen.
Und sie wurde «drangenommen» - vom zweiten Künstler des Abends, Brian O'Gott, der sich zu Beginn seines Teil zwei Frauen aus dem Publikum für kleine Hilfsdienste heraussuchte. Ihr Part bestand darin, aufzuspringen, laut zu jubeln und dann auf die Bühne zu laufen, um dem auftauchenden «Star» eine Blumengirlande umzuhängen. In weiteren Gesangsnummern verwendete O' Gott dann die Namen des Paares und machte von Zeit zu Zeit anzügliche Gesichtsverrenkungen in ihre Richtung.
Am Ende seines Auftritts waren dann die Jury und die Zuschauer gefragt, die mit Stimmkarten über den Gewinner des Abends abstimmen durften. Während der Auszählung bestieg nochmals Sebastain Schnoy die Bühne und machte das wahr, wovor das Ehepaar rechts von mir gesprochen hatte.
Er kam zu Katharina und Jürgen, sprach aber im ersten Moment Katharina und mich an (bewußt? unbewußt?) und lobte unseren Einsatz an diesem Abend. Ich verwies darauf, daß Jürgen auf der anderen Seite sitzen würde.
Schnoy bastelte blitzschnell eine Trennungsstory mit mir als Liebhaber daraus und bat uns alle drei auf die Bühne. Wir sollten eine Szene aus einem Liebesfilm nachspielen. Jürgen wußte nicht, welcher Film der tollste Liebesfilm war - meine Antwort «Titanic» war der Film, auf den es hinauslief.
Ich mußte also mit Katharina die Szene am Bug nachspielen: «Ich bin der König der Welt.» Und dann mußte Jürgen die Rolle auch nochmal spielen, wobei noch zusätzlich Sprechrollen aus dem Publikum flugs nachbesetzt wurden. Schnoy sprach mich in der Zwischenzeit nur noch als »Leonardo» an.
Tja, das war unser Auftritt während der Stimmenauszählpause. Einstimmig gewonnen hat dann Moritz Netenjakob, der mir persönlich auch besser gefiel als das eher klamaukige Programm von Brian O'Gott. Morgen abend schaue ich mir dann das Halbfinale an - und ich werde wieder vorne sitzen, was sonst? Wir haben nämlich alle sehr gelacht, trotz der unerwarteten Beteiligung.
Der Abend wurde außerdem vom Sender TIDE TV mit zwei Kameras aufgezeichnet, und als ich fragte, wo und wann es denn gesendet werden würde, wurde ich flugs um ein Kurzinterview gebeten. Sendetermin ist nächste Woche Mittwoch abends.
Ich selbst saß in Reihe 2, weil ich den Kopf nicht ganz so weit in den Nacken knicken wollte und gleichzeitig die Personen auf der Bühne bezüglich Mimik und Gestik gut sehen wollte. Das Ehepaar wiederum verriet mir, daß der Moderator des Abends, Sebastian Schnoy, gerne mal Leute aus Reihe 1 in sein Programm einbauen würde - daher würden sie immer in Reihe 2 gehen, wenn er aufträte.
Genau das sagten wir Katharina auch - so daß sie und ihr Mann Jürgen sich neben mich setzen und somit am linken Ende der Reihe 2 saßen. Sie wollten nämlich auch nicht «drangenommen» werden. Und woher kenne ich nun doch die Namen der beiden? Die Reihe 1 blieb wider Erwarten doch leer, so daß wir dann die ersten sichtbaren Zuschauer waren. Gut zum drannehmen.
Und sie wurde «drangenommen» - vom zweiten Künstler des Abends, Brian O'Gott, der sich zu Beginn seines Teil zwei Frauen aus dem Publikum für kleine Hilfsdienste heraussuchte. Ihr Part bestand darin, aufzuspringen, laut zu jubeln und dann auf die Bühne zu laufen, um dem auftauchenden «Star» eine Blumengirlande umzuhängen. In weiteren Gesangsnummern verwendete O' Gott dann die Namen des Paares und machte von Zeit zu Zeit anzügliche Gesichtsverrenkungen in ihre Richtung.
Am Ende seines Auftritts waren dann die Jury und die Zuschauer gefragt, die mit Stimmkarten über den Gewinner des Abends abstimmen durften. Während der Auszählung bestieg nochmals Sebastain Schnoy die Bühne und machte das wahr, wovor das Ehepaar rechts von mir gesprochen hatte.
Er kam zu Katharina und Jürgen, sprach aber im ersten Moment Katharina und mich an (bewußt? unbewußt?) und lobte unseren Einsatz an diesem Abend. Ich verwies darauf, daß Jürgen auf der anderen Seite sitzen würde.
Schnoy bastelte blitzschnell eine Trennungsstory mit mir als Liebhaber daraus und bat uns alle drei auf die Bühne. Wir sollten eine Szene aus einem Liebesfilm nachspielen. Jürgen wußte nicht, welcher Film der tollste Liebesfilm war - meine Antwort «Titanic» war der Film, auf den es hinauslief.
Ich mußte also mit Katharina die Szene am Bug nachspielen: «Ich bin der König der Welt.» Und dann mußte Jürgen die Rolle auch nochmal spielen, wobei noch zusätzlich Sprechrollen aus dem Publikum flugs nachbesetzt wurden. Schnoy sprach mich in der Zwischenzeit nur noch als »Leonardo» an.
Tja, das war unser Auftritt während der Stimmenauszählpause. Einstimmig gewonnen hat dann Moritz Netenjakob, der mir persönlich auch besser gefiel als das eher klamaukige Programm von Brian O'Gott. Morgen abend schaue ich mir dann das Halbfinale an - und ich werde wieder vorne sitzen, was sonst? Wir haben nämlich alle sehr gelacht, trotz der unerwarteten Beteiligung.
Der Abend wurde außerdem vom Sender TIDE TV mit zwei Kameras aufgezeichnet, und als ich fragte, wo und wann es denn gesendet werden würde, wurde ich flugs um ein Kurzinterview gebeten. Sendetermin ist nächste Woche Mittwoch abends.
Macsico - Fr, 26. Jan 2007, 23:10 - in: Kabarett_und_Comedy
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