Treffen der Generationen: 1. Klasse ist nicht immer 1. Klasse (Update 2)
(Rubrik: Transport_und_Verkehr)
Das erste Mal fuhr ich heute morgen in der 1. Klasse der Bahn, als ich in NRW einen ICE der 1. Generation bestieg, der bereits seinen Umbau auf die Innenausstattung auf die 3. Generation der ICEs hinter sich hatte. Der Abstand zwischen meinen Knien (lange Beine!) und der nächsten Sitzreihe betrug genau eine Handbreite.
Nun sitze ich nach einem Termin in Bremen in einem IC in alter Ausstattung, bei dem der Abstand zur vorderen Sitzreihe so groß ist, daß ich mein Notebook vor meine Knie halten kann und noch reichlich Luft vorhanden ist. Außerdem sind die altertümlichen Polster deutlich weicher und angenehmer als das moderne ICE-Gestühl mit ihrer eher spartanischen Lederbespannung, und die Armlehnen sind im Großraumabteil nicht irgendeinem Sparwahn zum Opfer gefallen, sondern dienen wirklich zum Arm anlehnen und nicht nur als schmale Armbalanciereinrichtung.
Im Grunde fährt man in den alten InterCity-Zügen in der 1. Klasse wie in einem guten Polstersessel, während man in den neuen ICE-Zügen auf einem harten (Polster-) Stuhl sitzt, der nur noch soviel Platz vor den Knien hat wie früher in der 2. Klasse üblich.
Nicht jede Erneuerung beim Wagenmaterial der Deutschen Bahn AG schlägt sich also auch in größerem Komfort für die Fahrgäste nieder, und das gilt sogar mittlerweile in der 2. wie auch in der 1. Klasse. Was nützt mir eine Steckdose an jedem Platz, wenn ich als deutlich größerer Mensch immer öfters das Gefühl habe, in einem Hühnertransporter zu sitzen?
Nachtrag, 25.03.2008, 00:39 Uhr:
Hier zwei Fotos aus dem alten IC, aufgenommen mit der eingebauten iSight-Webcam im MacBook. ICE-Fotos werde ich noch nachliefern.


Nachtrag, 16.07.2008, 01:22 Uhr:
Die versprochenen ICE-Fotos reiche ich hiermit nach:


Man sieht deutlich, wie an der ICE-3-Polsterung im Vergleich zu den obigen IC-Sitzen gespart wurde.Was man nicht so gut erkennen kann, ist der verminderte Sitzreihenabstand. Aufgrund meiner überdurchschnittlichen Oberschenkellänge sehe ich aber immer sofort, daß was fehlt ...
Nun sitze ich nach einem Termin in Bremen in einem IC in alter Ausstattung, bei dem der Abstand zur vorderen Sitzreihe so groß ist, daß ich mein Notebook vor meine Knie halten kann und noch reichlich Luft vorhanden ist. Außerdem sind die altertümlichen Polster deutlich weicher und angenehmer als das moderne ICE-Gestühl mit ihrer eher spartanischen Lederbespannung, und die Armlehnen sind im Großraumabteil nicht irgendeinem Sparwahn zum Opfer gefallen, sondern dienen wirklich zum Arm anlehnen und nicht nur als schmale Armbalanciereinrichtung.
Im Grunde fährt man in den alten InterCity-Zügen in der 1. Klasse wie in einem guten Polstersessel, während man in den neuen ICE-Zügen auf einem harten (Polster-) Stuhl sitzt, der nur noch soviel Platz vor den Knien hat wie früher in der 2. Klasse üblich.
Nicht jede Erneuerung beim Wagenmaterial der Deutschen Bahn AG schlägt sich also auch in größerem Komfort für die Fahrgäste nieder, und das gilt sogar mittlerweile in der 2. wie auch in der 1. Klasse. Was nützt mir eine Steckdose an jedem Platz, wenn ich als deutlich größerer Mensch immer öfters das Gefühl habe, in einem Hühnertransporter zu sitzen?
Nachtrag, 25.03.2008, 00:39 Uhr:
Hier zwei Fotos aus dem alten IC, aufgenommen mit der eingebauten iSight-Webcam im MacBook. ICE-Fotos werde ich noch nachliefern.


Nachtrag, 16.07.2008, 01:22 Uhr:
Die versprochenen ICE-Fotos reiche ich hiermit nach:


Man sieht deutlich, wie an der ICE-3-Polsterung im Vergleich zu den obigen IC-Sitzen gespart wurde.Was man nicht so gut erkennen kann, ist der verminderte Sitzreihenabstand. Aufgrund meiner überdurchschnittlichen Oberschenkellänge sehe ich aber immer sofort, daß was fehlt ...
Macsico - Di, 18. Mrz 2008, 16:46 - in: Transport_und_Verkehr
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