Flachnetz
(Rubrik: Mobiltelefonie_und_Datenfunk)
Hab mich getraut. Hab einfach getauscht. Nur mal so. Zum Gucken. Und wurde nicht enttäuscht. Oder eigentlich doch. Hatte ja auch nicht viel erwartet. Also, eigentlich wurden meine Erwartungen voll erfüllt. Bloß nicht meine Wünsche.
Worum geht es nun eigentlich?
Habe einfach zwei SIM-Karten getauscht. Das simyo-SIM wanderte vom Nokia 6021 (GPRS/EDGE-tauglich) in das Nokia 6120 (GPRS/EDGE/UMTS/HSDPA-tauglich). Und das congstar-SIM wanderte in Gegenrichtung vom 6120 in das 6021. Beide Geräte sind absolut frei von jeglicher Sperre und können daher mit jedem SIM gefüttert werden.
Versuchsgebiet war meine Wohnung, genauer gesagt mein Schreibtisch in Hamburg-Winterhude, was noch innerhalb von Ring 2 liegt, also mitnichten ländlicher Raum ist.
Was war das Ziel der Übung?
Den UMTS-Empfang des simyo-Netzes mal im neuen UMTS-Handy ausprobieren, und schauen, wie schnell sich damit das Internet via Handy nutzen lässt. Der simyo-Datentarif ist ja deutlich günstiger als der congstar-Datentarif.
Was war nun der Wunsch?
Es sollte einfach funktionieren und günstiger sein, wenn auch nicht so schnell wie mit dem congstar-Netz.
Was war die Erwartung?
Es würde nicht brüllend schnell sein, und irgendein technisches Problem habe ich auch erwartet.
Was war nun das Ergebnis?
Laut der E-Plus-Netzabdeckungskarte (simyo ist eine E-Plus-Marke) sollte es in meiner Gegend ein funktionierends UMTS-Netz geben. Das kann ich auch bestätigen.
Allerdings ist die Sendeleistung so schwach, dass das Nokia 6120 nach 2 Minuten automatisch von UMTS auf GPRS zurückgeschaltet hat und daher die Datenrate ziemlich absackte. Dann habe ich die Umschaltautomatik deaktiviert und das UMTS-Netz erzwungen - da brach die Verbindung komplett zusammen.
Das 6021 hingegen glänzte mit voller Empfangsbalkenausschlag und dem congstar-Schriftzug.
Wie ist Deine Schlußfolgerung?
Nach diesem Versuch habe ich beschlossen, simyo nur noch im langsamen 6021 zu lassen, da nicht mal in einer lückenlosen UMTS-Gegend ein stabiles inhouse-Signal empfangen werden kann. Weitere E-Netz-basierte Anschaffungen wird es daher bei mir nicht geben.
Meine im privaten Umfeld erteilten Prepaid-Anschaffungsvorschläge laufen daher nach wie vor nur in Richtung D1-Netz, da zumindest deren inhouse-Empfang grundsätzlich funktioniert. Denn Vodafones Apothekentarife sind zu schwer verdaulich, als dass man damit anderer Leute Lebenszeit zum Begreifen verschleudern sollte.
Zusätzlich habe ich nun die Gewissheit, dass der lausige Simyo-Empfang nicht vom jeweiligen Mobiltelefon abhängt, sondern vor allem vom unzureichenden Ausbau des Netzbetreibers.
Worum geht es nun eigentlich?
Habe einfach zwei SIM-Karten getauscht. Das simyo-SIM wanderte vom Nokia 6021 (GPRS/EDGE-tauglich) in das Nokia 6120 (GPRS/EDGE/UMTS/HSDPA-tauglich). Und das congstar-SIM wanderte in Gegenrichtung vom 6120 in das 6021. Beide Geräte sind absolut frei von jeglicher Sperre und können daher mit jedem SIM gefüttert werden.
Versuchsgebiet war meine Wohnung, genauer gesagt mein Schreibtisch in Hamburg-Winterhude, was noch innerhalb von Ring 2 liegt, also mitnichten ländlicher Raum ist.
Was war das Ziel der Übung?
Den UMTS-Empfang des simyo-Netzes mal im neuen UMTS-Handy ausprobieren, und schauen, wie schnell sich damit das Internet via Handy nutzen lässt. Der simyo-Datentarif ist ja deutlich günstiger als der congstar-Datentarif.
Was war nun der Wunsch?
Es sollte einfach funktionieren und günstiger sein, wenn auch nicht so schnell wie mit dem congstar-Netz.
Was war die Erwartung?
Es würde nicht brüllend schnell sein, und irgendein technisches Problem habe ich auch erwartet.
Was war nun das Ergebnis?
Laut der E-Plus-Netzabdeckungskarte (simyo ist eine E-Plus-Marke) sollte es in meiner Gegend ein funktionierends UMTS-Netz geben. Das kann ich auch bestätigen.
Allerdings ist die Sendeleistung so schwach, dass das Nokia 6120 nach 2 Minuten automatisch von UMTS auf GPRS zurückgeschaltet hat und daher die Datenrate ziemlich absackte. Dann habe ich die Umschaltautomatik deaktiviert und das UMTS-Netz erzwungen - da brach die Verbindung komplett zusammen.
Das 6021 hingegen glänzte mit voller Empfangsbalkenausschlag und dem congstar-Schriftzug.
Wie ist Deine Schlußfolgerung?
Nach diesem Versuch habe ich beschlossen, simyo nur noch im langsamen 6021 zu lassen, da nicht mal in einer lückenlosen UMTS-Gegend ein stabiles inhouse-Signal empfangen werden kann. Weitere E-Netz-basierte Anschaffungen wird es daher bei mir nicht geben.
Meine im privaten Umfeld erteilten Prepaid-Anschaffungsvorschläge laufen daher nach wie vor nur in Richtung D1-Netz, da zumindest deren inhouse-Empfang grundsätzlich funktioniert. Denn Vodafones Apothekentarife sind zu schwer verdaulich, als dass man damit anderer Leute Lebenszeit zum Begreifen verschleudern sollte.
Zusätzlich habe ich nun die Gewissheit, dass der lausige Simyo-Empfang nicht vom jeweiligen Mobiltelefon abhängt, sondern vor allem vom unzureichenden Ausbau des Netzbetreibers.
Macsico - Mo, 26. Mai 2008, 12:58 - in: Mobiltelefonie_und_Datenfunk
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