Anzahl: 2.000
(Rubrik: Technologiefolgen)
Heute mittag habe ich es geschafft! Nr. 2.000! Seit dem 21. Mai 2004 arbeite ich daran! Und nun - endlich - sofern sich mein Emailprogramm nicht verzählt hat, habe ich die 2.000er-Marke überschritten.
Und wie habe ich das geschafft? Ganz einfach, durch die "Fluglärmbeschwerde 15.07.2006 13:14 (...) (PFFLB-2695710)". Die Zahl nach dem PFFLB gibt die Gesamtzahl der Fluglärmbeschwerden im Profutura-Erfassungssystem an. Meine erste trug die Kennzeichnung "PFFLB-45572", was also ca. 2,65 Mio. Fluglärmbeschwerden "früher" liegt.
Im Zuge der Luftstraßenveränderungen des Jahres 2001 wurde auch eine Ausweichroute mit dem schnittigen Namen "07-N (kurz)" genau über die Mitte meines Wohngebietes gelegt. Anfangs wurde sie nur selten genutzt, aber im Laufe der Jahre nahmen die Abflüge deutlich zu. Und da viele Flieger nach einer engen Linkskurve nicht schnell genug auf Höhe kommen, krachen sie eben über mein Mischgebiet (Wohnen und Bürogebäude) drüber.
Sinnigerweise gibt es laut der DFS-Karte ausgerechnet in meiner Gegend keine Lärmmeßpunkte. Da dachte ich mir damals, daß ich da gerne aushelfen könnte. Und weil jede Beschwerde vom Profutura-System vollautomatisch & formgerecht "an den Frankfurter Flughafen und den Fluglärmschutzbeauftragten des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung" übermittelt wird, läuft das so quasi nebenbei.
Ist auch nur scheiße, wenn man morgens ab 7 Uhr bereits von einer Serie von Starts aus dem Bett gehauen wird, oder wenn man tagsüber kaum Musik hören kann bei offenem Fenster.
Nachtrag: Irgendein Idiot bei der FRAPORT kam vor einiger Zeit auf den bescheuerte Idee, Antworten auf Fluglärmbeschwerden mit der beschönigenden Betreff "Fraport Nachbarschaftsanfragen" zu beantworten, wenn sie mal eine Beschwerde nicht unter den Tisch fallen lassen können, sondern wirklich eine deutliche Verfehlung seitens des Flugkapitäns vorlag und verfolgt werden mußte.
Meine bisherigen Nachbarn haben irgendwie nicht die Tendenz, ihren Lärm in meiner Wohnung abzukippen,insofern müssen bei der FRAPORT wirklich sehr schlechte Drogen ausgeteilt werden, um das noch mitmachen zu können, nehme ich an. insofern nehme ich an, daß da jemand vor allem seine Jahresbilanz vom "häßlichen" Wort "Fluglärmbeschwerde" bereinigen wollte, um den Aktionären bloß kein schlechtes Gewissen zu vermitteln. Schmutziges Geld soll wenigstens schön aussehen.
Ich sehe das genau anders herum - solange der Gewinn der Aktionäre durch das Unterlassen von fluglärmmindernden Maßnahmen hoch bleibt (auf meine Kosten!), werde ich weiterhin fröhlich Beschwerde um Beschwerde einreichen. Gerechte Verteilung auf alle Beteiligten ist das Ziel.
Und wie habe ich das geschafft? Ganz einfach, durch die "Fluglärmbeschwerde 15.07.2006 13:14 (...) (PFFLB-2695710)". Die Zahl nach dem PFFLB gibt die Gesamtzahl der Fluglärmbeschwerden im Profutura-Erfassungssystem an. Meine erste trug die Kennzeichnung "PFFLB-45572", was also ca. 2,65 Mio. Fluglärmbeschwerden "früher" liegt.
Im Zuge der Luftstraßenveränderungen des Jahres 2001 wurde auch eine Ausweichroute mit dem schnittigen Namen "07-N (kurz)" genau über die Mitte meines Wohngebietes gelegt. Anfangs wurde sie nur selten genutzt, aber im Laufe der Jahre nahmen die Abflüge deutlich zu. Und da viele Flieger nach einer engen Linkskurve nicht schnell genug auf Höhe kommen, krachen sie eben über mein Mischgebiet (Wohnen und Bürogebäude) drüber.
Sinnigerweise gibt es laut der DFS-Karte ausgerechnet in meiner Gegend keine Lärmmeßpunkte. Da dachte ich mir damals, daß ich da gerne aushelfen könnte. Und weil jede Beschwerde vom Profutura-System vollautomatisch & formgerecht "an den Frankfurter Flughafen und den Fluglärmschutzbeauftragten des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung" übermittelt wird, läuft das so quasi nebenbei.
Ist auch nur scheiße, wenn man morgens ab 7 Uhr bereits von einer Serie von Starts aus dem Bett gehauen wird, oder wenn man tagsüber kaum Musik hören kann bei offenem Fenster.
Nachtrag: Irgendein Idiot bei der FRAPORT kam vor einiger Zeit auf den bescheuerte Idee, Antworten auf Fluglärmbeschwerden mit der beschönigenden Betreff "Fraport Nachbarschaftsanfragen" zu beantworten, wenn sie mal eine Beschwerde nicht unter den Tisch fallen lassen können, sondern wirklich eine deutliche Verfehlung seitens des Flugkapitäns vorlag und verfolgt werden mußte.
Meine bisherigen Nachbarn haben irgendwie nicht die Tendenz, ihren Lärm in meiner Wohnung abzukippen,
Ich sehe das genau anders herum - solange der Gewinn der Aktionäre durch das Unterlassen von fluglärmmindernden Maßnahmen hoch bleibt (auf meine Kosten!), werde ich weiterhin fröhlich Beschwerde um Beschwerde einreichen. Gerechte Verteilung auf alle Beteiligten ist das Ziel.
Macsico - Sa, 15. Jul 2006, 13:45 - in: Technologiefolgen
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