Bildungslücken beim Spammern - Update 2
(Rubrik: Technisches)
Die Email-Adresse, die ich früher in diesem Blog angegeben hatte, wird mittlerweile durch einen putzigen Fehlgriff von mir mit Spam belästigt.
Daher habe ich dieses Blog auf Wegwerf-Adressen bei Spamgourmet umgestellt. Diese Vorgehensweise hat zwei Vorteile:

Ich soll mir also selbst eine Email geschickt haben, liebe Spammer? Von einer Adresse, die nur als Empfangsadresse benutzt wird? Technisch zwar möglich, aber inhaltlich vollkommen unlogisch.
Einige Leute sollten dringend noch mal das "Vorne-Hinten-Spiel" von Grobi aus der Sesamstraße anschauen ... ;-)
Nachtrag, 26.04.2007, 20:59 Uhr:
Mittlerweile sind noch mehr angebliche Email-Versendungen von mir an mich durchgeführt worden.
Aber das System wirkt guuuuut:
Nachrichten an Sie: 16 weitergeleitet, 25 verschluckt. Sie haben 9 Wegwerfadresse(n). (Quelle: Spamgourmet-Status-Meldung für angemeldete Benutzer, Profi-Modus)
Die anderen 8 Wegwerfadressen bekommen/bekamen nichts rein außer jeweils den Anmeldemails, für die sie mal erstellt wurden - die damit versehen Firmen sind also im Grunde zuverlässig. Nur die eine damals hier im Blog veröffentlichte Adresse wird nun mit SPAM bombardiert - und ich muß ihn nicht mal löschen. :-)
Daher meine Empfehlung an alle Geplagten, sich mit Spamgourmet und ähnlichen Diensten den Schrott vom Hals zu schaffen, sobald er mal wieder auftaucht. Außerdem kann man dann sehen, wo die undichte Stelle liegt, falls es mal dazu kommt ...
Nachtrag, 01.06.2007, 23:32 Uhr:
Tja, ganz so dumm sind die Spammer doch nicht:
So gebe es vermehrt E-Mails, deren Absenderadressen zu den Provider-Domains der missbrauchten Absender-Rechner passten oder offenbar gezielt aus Whois-Einträgen der Empfänger-Domains ermittelt worden seien, um den Filtern der Empfänger eine tatsächlich bekannte E-Mail-Adresse unterzujubeln. (Quelle: heise online - Mailserver ächzen unter Spam-Last, Hervorhebung durch mich)
Eines meiner vielen Mailadressen erhielt eine Email mit mir selbst als Absender - und die kam durch alle Spamfilter hindurch! Ich als Mensch sah sofort, daß es Spam war, und wunderte mich noch, warum er durch ein zweistufiges Spam-Erkennungssystem (Provider und lokal bei mir) durchgekommen war, als mein Blick auf die Absende-Email-Adresse fiel.
Der sichtbare Name war ein anderer, aber die Emailadresse war meine eigene! Diese Schweinebande! Hat zwar gedauert, dieses neue Vorgehen zur Gänze zu verstehen, hat mich aber auch darin bestärkt, meine privaten Email-Adressen noch deutlich weniger zu verteilen. Gegenwärtig bekommt jedes Online-Forum und jedes Blog nur noch angepasste Spamgourmet-Adressen, um die Rückverfolgbarkeit im Falle einer Kompromittierung der jeweiligen Seite zu ermöglichen.
Daher habe ich dieses Blog auf Wegwerf-Adressen bei Spamgourmet umgestellt. Diese Vorgehensweise hat zwei Vorteile:
- ich kann mir jederzeit neue Fantasie-Emailadressen ausdenken, die im Hintergrund an mich weitergeleitet werden
- sobald auf einer dieser Fantasieadressen Spam reinkommt, warte ich entweder auf das Erreichen der vorher festgesetzten Höchstzahl (max. 20) - danach läuft alles automatisch gegen die Wand. Oder drehe den Hahn schon vorher zu und setze die Adresse auf Null.

Ich soll mir also selbst eine Email geschickt haben, liebe Spammer? Von einer Adresse, die nur als Empfangsadresse benutzt wird? Technisch zwar möglich, aber inhaltlich vollkommen unlogisch.
Einige Leute sollten dringend noch mal das "Vorne-Hinten-Spiel" von Grobi aus der Sesamstraße anschauen ... ;-)
Nachtrag, 26.04.2007, 20:59 Uhr:
Mittlerweile sind noch mehr angebliche Email-Versendungen von mir an mich durchgeführt worden.
Aber das System wirkt guuuuut:
Nachrichten an Sie: 16 weitergeleitet, 25 verschluckt. Sie haben 9 Wegwerfadresse(n). (Quelle: Spamgourmet-Status-Meldung für angemeldete Benutzer, Profi-Modus)
Die anderen 8 Wegwerfadressen bekommen/bekamen nichts rein außer jeweils den Anmeldemails, für die sie mal erstellt wurden - die damit versehen Firmen sind also im Grunde zuverlässig. Nur die eine damals hier im Blog veröffentlichte Adresse wird nun mit SPAM bombardiert - und ich muß ihn nicht mal löschen. :-)
Daher meine Empfehlung an alle Geplagten, sich mit Spamgourmet und ähnlichen Diensten den Schrott vom Hals zu schaffen, sobald er mal wieder auftaucht. Außerdem kann man dann sehen, wo die undichte Stelle liegt, falls es mal dazu kommt ...
Nachtrag, 01.06.2007, 23:32 Uhr:
Tja, ganz so dumm sind die Spammer doch nicht:
So gebe es vermehrt E-Mails, deren Absenderadressen zu den Provider-Domains der missbrauchten Absender-Rechner passten oder offenbar gezielt aus Whois-Einträgen der Empfänger-Domains ermittelt worden seien, um den Filtern der Empfänger eine tatsächlich bekannte E-Mail-Adresse unterzujubeln. (Quelle: heise online - Mailserver ächzen unter Spam-Last, Hervorhebung durch mich)
Eines meiner vielen Mailadressen erhielt eine Email mit mir selbst als Absender - und die kam durch alle Spamfilter hindurch! Ich als Mensch sah sofort, daß es Spam war, und wunderte mich noch, warum er durch ein zweistufiges Spam-Erkennungssystem (Provider und lokal bei mir) durchgekommen war, als mein Blick auf die Absende-Email-Adresse fiel.
Der sichtbare Name war ein anderer, aber die Emailadresse war meine eigene! Diese Schweinebande! Hat zwar gedauert, dieses neue Vorgehen zur Gänze zu verstehen, hat mich aber auch darin bestärkt, meine privaten Email-Adressen noch deutlich weniger zu verteilen. Gegenwärtig bekommt jedes Online-Forum und jedes Blog nur noch angepasste Spamgourmet-Adressen, um die Rückverfolgbarkeit im Falle einer Kompromittierung der jeweiligen Seite zu ermöglichen.
Macsico - So, 15. Apr 2007, 20:13 - in: Technisches
0 Kommentare - Kommentar verfassen - 560 Artikelaufrufe


