Bedrohte Art im Überlebenskampf
(Rubrik: Doofene_Menschen)
Als ich heute morgen an der Bushaltestelle stand, konnte ich eine bedrohte Art bei der Nahrungsbeschaffung beobachten. Diese Art ist bereits so bedroht, daß dieses Exemplar schon zu mehreren Schutzmaßnahmen griff, damit es von den Menschen nicht noch weiter dezimiert wird.
Das von mir beobachtete Exemplar war sogar besonders trickreich, indem es sein Versteck in einem Bereich wählte, wo Menschen sonst auf Wichtigeres achten, so daß diese Art leicht übersehen werden kann.
Das Exemplar hatte zu einer weiteren Maßnahme gegriffen, damit es nicht so schnell unter die Räder kommen würde. Es hatte sich einen besonders sicheren Panzer zugelegt, damit kein böser Mensch ihm was zuleide tun konnte.
Ich fand dieses Exemplar der Gattung "gemeiner Kurzzeitfalschparker mit Warnblinker in zweiter Reihe" (lat.: blödus faulus kurzparkigus warnblinkus parallelis) allerdings nicht sonderlich trickreich, denn sieben Meter vor der Ampel wird ein Falschparker nicht plötzlich unsichtbar, nur weil alle vorzugsweise auf die Ampel starren.
Und die Idee, daß man in einem Stadtgeländewagen in SUV-Größe vor den wütenden Gelenkbusfahrern der dort ständig langfahrenden Metrobuslinie sicher wäre, entspringt wohl auch eher dem Wunschdenken dieses sonntäglichen Bäckereikunden.
Bei der Fahrt zum Bahnhof erblickte ich noch ein weiteres bedrohtes Exemplar dieser Gattung, das ebenfalls einer existenzsichernden Verrichtung nachging. Die Geldbeschaffung aus Automaten ist bekanntermaßen hochgefährlich und kann in ihrer Gefährlichkeit nur durch oben beschriebenes Parkverhalten deutlich vermindert werden.
Zur Absicherung lässt man am besten noch ein Weibchen der Gattung im rollenden Panzer, damit der Fluchtweg unter allen Umständen abgesichert ist. Die Sicherheit erhöht man zusätzlich durch eine Verkürzung des Abstandes zur Ampel auf nur eine Wagenlänge.
Diese beiden Beobachtungen zählen zu vielen ähnlichen Beobachtungen, die ich immer wieder mitten in der Großstadtdschungel erleben darf. Es macht mir einfach Freude, einer bedrohten Art bei ihrem putzigen Tun zuzuschauen, welche darum kämpft, nicht von den bösen Menschen einfach gnadenlos dezimiert zu werden.
Nur durch permanentes Durchsetzen des eigenen Existenzanspruches kann diese Art ihr Weiterbestehen auf dem Erdball ermöglichen, worin sie auch von den gnädig die Augen zudrückenden Behörden unterstützt wird.
Es besteht also Hoffnung, daß diese Art nicht untergehen wird.
Das von mir beobachtete Exemplar war sogar besonders trickreich, indem es sein Versteck in einem Bereich wählte, wo Menschen sonst auf Wichtigeres achten, so daß diese Art leicht übersehen werden kann.
Das Exemplar hatte zu einer weiteren Maßnahme gegriffen, damit es nicht so schnell unter die Räder kommen würde. Es hatte sich einen besonders sicheren Panzer zugelegt, damit kein böser Mensch ihm was zuleide tun konnte.
Ich fand dieses Exemplar der Gattung "gemeiner Kurzzeitfalschparker mit Warnblinker in zweiter Reihe" (lat.: blödus faulus kurzparkigus warnblinkus parallelis) allerdings nicht sonderlich trickreich, denn sieben Meter vor der Ampel wird ein Falschparker nicht plötzlich unsichtbar, nur weil alle vorzugsweise auf die Ampel starren.
Und die Idee, daß man in einem Stadtgeländewagen in SUV-Größe vor den wütenden Gelenkbusfahrern der dort ständig langfahrenden Metrobuslinie sicher wäre, entspringt wohl auch eher dem Wunschdenken dieses sonntäglichen Bäckereikunden.
Bei der Fahrt zum Bahnhof erblickte ich noch ein weiteres bedrohtes Exemplar dieser Gattung, das ebenfalls einer existenzsichernden Verrichtung nachging. Die Geldbeschaffung aus Automaten ist bekanntermaßen hochgefährlich und kann in ihrer Gefährlichkeit nur durch oben beschriebenes Parkverhalten deutlich vermindert werden.
Zur Absicherung lässt man am besten noch ein Weibchen der Gattung im rollenden Panzer, damit der Fluchtweg unter allen Umständen abgesichert ist. Die Sicherheit erhöht man zusätzlich durch eine Verkürzung des Abstandes zur Ampel auf nur eine Wagenlänge.
Diese beiden Beobachtungen zählen zu vielen ähnlichen Beobachtungen, die ich immer wieder mitten in der Großstadtdschungel erleben darf. Es macht mir einfach Freude, einer bedrohten Art bei ihrem putzigen Tun zuzuschauen, welche darum kämpft, nicht von den bösen Menschen einfach gnadenlos dezimiert zu werden.
Nur durch permanentes Durchsetzen des eigenen Existenzanspruches kann diese Art ihr Weiterbestehen auf dem Erdball ermöglichen, worin sie auch von den gnädig die Augen zudrückenden Behörden unterstützt wird.
Es besteht also Hoffnung, daß diese Art nicht untergehen wird.
Macsico - So, 17. Jun 2007, 21:51 - in: Doofene_Menschen
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