Handwerk zum Anfassen
(Rubrik: Lernlust_und_Bildung)
Heute stand ich endlich mal wieder bei meinem Lieblingsbäcker Effenberger Gläserne Backstube am Dammtorbahnhof, um endlich mal wieder diese wahnsinnig tollen Rosinenbrötchen und Käsestangen zu kaufen.
Da die gesamte Backstube samt Verkauf im einem Torbogen unter dem (Hoch-) Bahnhof untergebracht ist, kann man eigentlich schon durch die großflächigen Scheiben nahezu alles mitverfolgen, was im Inneren passiert - daher auch der Name.
Heute allerdings stand ein ganze Kindergruppe mitten in der Backstube, und bekam vom Bäckermeister persönlich erklärt, wie alles so ablaufen würde in einer Vollkorn-Bäckerei. Sehr schön fand ich seine Erklärungen, was ein Handwerker denn so grundsätzlich sein würde, und wie sich dieser von anderen Berufen unterscheidet.
Kinder sollten viel häufiger Gelegenheit haben, mal die Arbeitsplätze der Erwachsenen zu besuchen, um so ein besseres Verständnis dafür zu bekommen. Ich meine nicht, daß Kinder frühzeitig in Firmen angelernt werden sollen, aber mehr als nur ein Schulpraktikum in der 8. oder 9. Klasse halte ich schon für sinnvoll, um einer zu einseitigen Berufswahl vorzubeugen.
Nur wer frühzeitig ein breites Spektrum an möglichen Berufen kennengelernt hat, kann später auch eine fundierte Auswahl treffen, anstatt einfach unbeleckt irgendwo reinzuspringen.
Und wer sich nun wundert, weil er das irgendwie kennt, liegt nicht ganz falsch, so er denn in der DDR aufgewachsen ist. Mal abgesehen vom Wehrkundeunterricht halte ich nämlich das DDR-Modell einer gemeinschaftlichen Schule mit Praxisbezug für deutlich besser als unseren westdeutschen Kram, der uns Jahr für Jahr neue Rekordleistungen beschert - nämlich nach unten.
Wo lebensferne Lehrpläne nur noch dem Willen der Politiker dienen, kann es ja auch nicht besser werden.
Da die gesamte Backstube samt Verkauf im einem Torbogen unter dem (Hoch-) Bahnhof untergebracht ist, kann man eigentlich schon durch die großflächigen Scheiben nahezu alles mitverfolgen, was im Inneren passiert - daher auch der Name.
Heute allerdings stand ein ganze Kindergruppe mitten in der Backstube, und bekam vom Bäckermeister persönlich erklärt, wie alles so ablaufen würde in einer Vollkorn-Bäckerei. Sehr schön fand ich seine Erklärungen, was ein Handwerker denn so grundsätzlich sein würde, und wie sich dieser von anderen Berufen unterscheidet.
Kinder sollten viel häufiger Gelegenheit haben, mal die Arbeitsplätze der Erwachsenen zu besuchen, um so ein besseres Verständnis dafür zu bekommen. Ich meine nicht, daß Kinder frühzeitig in Firmen angelernt werden sollen, aber mehr als nur ein Schulpraktikum in der 8. oder 9. Klasse halte ich schon für sinnvoll, um einer zu einseitigen Berufswahl vorzubeugen.
Nur wer frühzeitig ein breites Spektrum an möglichen Berufen kennengelernt hat, kann später auch eine fundierte Auswahl treffen, anstatt einfach unbeleckt irgendwo reinzuspringen.
Und wer sich nun wundert, weil er das irgendwie kennt, liegt nicht ganz falsch, so er denn in der DDR aufgewachsen ist. Mal abgesehen vom Wehrkundeunterricht halte ich nämlich das DDR-Modell einer gemeinschaftlichen Schule mit Praxisbezug für deutlich besser als unseren westdeutschen Kram, der uns Jahr für Jahr neue Rekordleistungen beschert - nämlich nach unten.
Wo lebensferne Lehrpläne nur noch dem Willen der Politiker dienen, kann es ja auch nicht besser werden.
Macsico - Do, 04. Okt 2007, 16:43 - in: Lernlust_und_Bildung
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