23 Jahre Wartezeit (Update 1)
(Rubrik: Wirtschaft_und_Oekonomie)
Vor 23 Jahren wurde die S-Bahn-Linie 3 bis an die Hamburger Stadtgrenze geführt, und alle Züge endeten an der Station Neugraben. Es folgten 23 Jahre lang aufwendige Umstiege in Neugraben für alle Fahrten von und nach Stade, die vor allem mit viel Gepäck gerne mal eine sehr sportliche Aufgabe darstellten, abgesehen von teilweise verpassten Anschlüssen. Die später eingesetzten durchfahrenden RegionalExpress-Züge waren nur bedingt hilfreich, da auch sie Teil eines mehr als löchrigen Fahrplans waren.
Seit dem 9. Dezember 2007 ist die Verlängerung dieser S-Bahn-Linie bis Stade endlich Realität. Heute habe ich diese Linie erstmalig auf der Strecke Stade-Hamburg Hauptbahnhof benutzt. Ganz einfach im Taktverkehr - man muss nicht mehr auf die wenigen RB/RE-Züge hinplanen, sondern nimmt einfach den nächsten, der hübsch regelmäßig fährt.
Geht also. Und durch eine Tageszeitungsbeilage, die ich gestern mit Verspätung in die Hand bekam, erfuhr ich auch den Grund für diese Verzögerung - die Damen und Herren Politiker wollten einfach nicht. Die technische Seite des permanenten Wechsels der Züge von Gleich- auf Wechselstrom wurde in kürzester Zeit gelöst. Die Idee selbst ist auch schon ca. 20 Jahre alt.
Bloß das mit dem Geld, das hat dann sagenhaft lange gedauert. Gekostet hat es dann laut der Zeitungsbeilagen mitnichten die Welt. Nur Überwindung.
Wie gesagt, hat ja nur 23 Jahre gedauert.
Nachtrag, 31.12.2007, 11:39 Uhr:
Da ich gestern nochmals mit der S3 einen Abstecher nach Stade gemacht habe, hatte ich die Freude, mich zwei Mal an einem Tag auf diesen brettharten Sitzen zu "vergnügen". Für lange Strecken sind diese Hartplastiksitze mit Stoffschicht definitiv nicht geeignet.
Dafür wird endlich möglich, was bisher nie ging - man kann noch Silvester in Hamburg feiern, und mit der letzten S-Bahn um 2:28 Uhr ab Hauptbahnhof wieder nach Stade (und allen Zwischenstationen) fahren (PDF). Oder bis 5:28 Uhr durchmachen und dann zurückfahren. So einfach war es bisher nicht - danke, HVV.
Seit dem 9. Dezember 2007 ist die Verlängerung dieser S-Bahn-Linie bis Stade endlich Realität. Heute habe ich diese Linie erstmalig auf der Strecke Stade-Hamburg Hauptbahnhof benutzt. Ganz einfach im Taktverkehr - man muss nicht mehr auf die wenigen RB/RE-Züge hinplanen, sondern nimmt einfach den nächsten, der hübsch regelmäßig fährt.
Geht also. Und durch eine Tageszeitungsbeilage, die ich gestern mit Verspätung in die Hand bekam, erfuhr ich auch den Grund für diese Verzögerung - die Damen und Herren Politiker wollten einfach nicht. Die technische Seite des permanenten Wechsels der Züge von Gleich- auf Wechselstrom wurde in kürzester Zeit gelöst. Die Idee selbst ist auch schon ca. 20 Jahre alt.
Bloß das mit dem Geld, das hat dann sagenhaft lange gedauert. Gekostet hat es dann laut der Zeitungsbeilagen mitnichten die Welt. Nur Überwindung.
Wie gesagt, hat ja nur 23 Jahre gedauert.
Nachtrag, 31.12.2007, 11:39 Uhr:
Da ich gestern nochmals mit der S3 einen Abstecher nach Stade gemacht habe, hatte ich die Freude, mich zwei Mal an einem Tag auf diesen brettharten Sitzen zu "vergnügen". Für lange Strecken sind diese Hartplastiksitze mit Stoffschicht definitiv nicht geeignet.
Dafür wird endlich möglich, was bisher nie ging - man kann noch Silvester in Hamburg feiern, und mit der letzten S-Bahn um 2:28 Uhr ab Hauptbahnhof wieder nach Stade (und allen Zwischenstationen) fahren (PDF). Oder bis 5:28 Uhr durchmachen und dann zurückfahren. So einfach war es bisher nicht - danke, HVV.
Macsico - Fr, 28. Dez 2007, 00:53 - in: Wirtschaft_und_Oekonomie
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