Kein Telefonersatz (Update 1)
(Rubrik: Mobiltelefonie_und_Datenfunk)
In Nokia-Telefonen gibt es einen Zähler, der unter dem Menüpunkt "Anruflisten" die Anrufdauer alle abgehenden und ankommenden Telefonate aufsummiert und sie getrennt erfasst.
Ich wollte einfach mal einen Eindruck davon bekommen, wie oft ich eigentlich mobil telefoniere. Es gibt nämlich gegenwärtig bei mir Überlegungen, mir nach vielen Jahren des Prepaid-Daseins auch mal einen Laufzeitvertrag zuzulegen. Nachfolgend also die ausgelesenen Daten im Format "Stunden:Minuten:Sekunden":
Nokia 3330 (Kaufzeitpunkt: September 2002)
Nokia 6021 (Kaufzeitpunkt: Juli 2007)
Somit erkenne ich angesichts obiger Daten nun eher, daß ich nach wie vor eher wenig geneigt scheine, in kleine Plastikkistchen zu brüllen, die ich mir heftig ans Ohr pressen muss, damit ich überhaupt was verstehe. Auch wenn ich dafür eine Flatrate hätte.
Als ehemals beruflicher Vieltelefonierer habe ich mich schon vor Jahren an komfortable große Headsets an übersichtlichen großen Bürotelefonen mit vielen Tasten gewöhnt. Das prägte mich scheinbar sehr, und das wird wohl auch so bleiben. Also brauche ich eigentlich keinen neuen Sprachtarif, da ich ihn sowieso nicht nutzen würde.
Was sich verändert hat, ist die Internetnutzung. Die wurde durch das neuere Telefon auch auf mobile Nutzung erweitert, und das ist gegenwärtig auch mein Haupteinsatzbereich für das Nokia 6021. Es ist für mich ein Modem fürs Notebook und ein eigenständiges Internet-Terminal für unterwegs. Es ist zwar ein eher schwächliches Java-Handy, aber es erfüllte diesen Zweck bisher - der DB-Railnavigator läuft darauf, wenn auch ohne Umgebungskarten.
Somit verlagere ich mich bei meiner Suche also mehr zu einem passenden Datentarif hin, denn die aktuellen Preistabellen für mobile Sprachtelefonie lösen in mir sowieso immer einen hysterischen Lachreiz aus, sobald ich Minutenpreise oberhalb von 10 Euro-Cent erblicke. Die Zeiten für höhere Preise sind eigentlich vorbei, meine Damen und Herren Tarifplaner!
Ein Anbieter ist bei meiner Datentarif-Suche schon draußen - Vodafone mit seinen Mondpreisen. In der aktuellen c't 7/2008 sind dessen Preismodelle ein erkennbares Ärgernis, denn so deutlich wurde selten eine Empfehlung ausgesprochen:
Vodafone hingegen stellt Tariffallen auf mit Preisen, denen jede realistische Grundlage fehlt.(Quelle: c't-Magazin 7/2008, Seite 93ff., Artikel: Internet handlich)
Weiter vorne im Artikel wird von Mondpreisen gesprochen, ohne Vodafone zu nennen - aber alleine der identische Preis weist dem aufmerksamen Leser den Weg.
Mal gucken, ob es wirklich bei mir zu einem Vertrag kommt. Die bisher konsultierten Shop-Seiten im Internet haben alle nämlich eines gemeinsam - in einen Sack gesteckt trifft der darauf angewendete Knüppel garantiert immer den Richtigen. Häufig fehlen Informationen über wichtige Vertragsbestandteile, und die angebotenen Vergleichstabellen sind selten logisch aufgebaut, sondern eher ein Suchspiel mit Fußnoten.
Also bleibt der Weg in einen Laden, und der Verkäufer darf sich schon mal warm anziehen bei meinen Fragen. Wenn er sie denn überhaupt beantworten kann ...
Nachtrag, 20.04.2008, 21:42 Uhr:
Der oben zitierte c't-Artikel steht mittlerweile bei Heise mobil online bereit.
Ich wollte einfach mal einen Eindruck davon bekommen, wie oft ich eigentlich mobil telefoniere. Es gibt nämlich gegenwärtig bei mir Überlegungen, mir nach vielen Jahren des Prepaid-Daseins auch mal einen Laufzeitvertrag zuzulegen. Nachfolgend also die ausgelesenen Daten im Format "Stunden:Minuten:Sekunden":
Nokia 3330 (Kaufzeitpunkt: September 2002)
- Anrufdauer ankommende Anrufe: 40:48:30
- Anrufdauer abgehende Anrufe: 24:07:02
Nokia 6021 (Kaufzeitpunkt: Juli 2007)
- Anrufdauer ankommende Anrufe: 02:00:04
- Anrufdauer abgehende Anrufe: 04:18:11
Somit erkenne ich angesichts obiger Daten nun eher, daß ich nach wie vor eher wenig geneigt scheine, in kleine Plastikkistchen zu brüllen, die ich mir heftig ans Ohr pressen muss, damit ich überhaupt was verstehe. Auch wenn ich dafür eine Flatrate hätte.
Als ehemals beruflicher Vieltelefonierer habe ich mich schon vor Jahren an komfortable große Headsets an übersichtlichen großen Bürotelefonen mit vielen Tasten gewöhnt. Das prägte mich scheinbar sehr, und das wird wohl auch so bleiben. Also brauche ich eigentlich keinen neuen Sprachtarif, da ich ihn sowieso nicht nutzen würde.
Was sich verändert hat, ist die Internetnutzung. Die wurde durch das neuere Telefon auch auf mobile Nutzung erweitert, und das ist gegenwärtig auch mein Haupteinsatzbereich für das Nokia 6021. Es ist für mich ein Modem fürs Notebook und ein eigenständiges Internet-Terminal für unterwegs. Es ist zwar ein eher schwächliches Java-Handy, aber es erfüllte diesen Zweck bisher - der DB-Railnavigator läuft darauf, wenn auch ohne Umgebungskarten.
Somit verlagere ich mich bei meiner Suche also mehr zu einem passenden Datentarif hin, denn die aktuellen Preistabellen für mobile Sprachtelefonie lösen in mir sowieso immer einen hysterischen Lachreiz aus, sobald ich Minutenpreise oberhalb von 10 Euro-Cent erblicke. Die Zeiten für höhere Preise sind eigentlich vorbei, meine Damen und Herren Tarifplaner!
Ein Anbieter ist bei meiner Datentarif-Suche schon draußen - Vodafone mit seinen Mondpreisen. In der aktuellen c't 7/2008 sind dessen Preismodelle ein erkennbares Ärgernis, denn so deutlich wurde selten eine Empfehlung ausgesprochen:
Vodafone hingegen stellt Tariffallen auf mit Preisen, denen jede realistische Grundlage fehlt.(Quelle: c't-Magazin 7/2008, Seite 93ff., Artikel: Internet handlich)
Weiter vorne im Artikel wird von Mondpreisen gesprochen, ohne Vodafone zu nennen - aber alleine der identische Preis weist dem aufmerksamen Leser den Weg.
Mal gucken, ob es wirklich bei mir zu einem Vertrag kommt. Die bisher konsultierten Shop-Seiten im Internet haben alle nämlich eines gemeinsam - in einen Sack gesteckt trifft der darauf angewendete Knüppel garantiert immer den Richtigen. Häufig fehlen Informationen über wichtige Vertragsbestandteile, und die angebotenen Vergleichstabellen sind selten logisch aufgebaut, sondern eher ein Suchspiel mit Fußnoten.
Also bleibt der Weg in einen Laden, und der Verkäufer darf sich schon mal warm anziehen bei meinen Fragen. Wenn er sie denn überhaupt beantworten kann ...
Nachtrag, 20.04.2008, 21:42 Uhr:
Der oben zitierte c't-Artikel steht mittlerweile bei Heise mobil online bereit.
Macsico - Mi, 26. Mrz 2008, 14:05 - in: Mobiltelefonie_und_Datenfunk
2 Kommentare - Kommentar verfassen - 332 Artikelaufrufe



Außerdem habe ich gerade meinem alten iPod mini (FroschPod) von einem AASP einen neuen Akku verpassen lassen, so daß die Funktionalität "mobile Musik" wieder zur Verfügung steht. Immerhin ein Apple-Gerät, dem man wieder Leben einhauchen kann.
Mein altes iBook hat es nämlich auch frisch in den Abgrund gerissen, Motherboard zerknackst und daher nur selten mal ein helles Display sichtbar. Das Ersatzteil ist offiziell nicht mehr verfügbar, und eine teure Fehlreparatur hat das Gerät auch schon hinter sich - immerhin ein halbes iPhone hat mich das gekostet.