Kleinstaatlich Republic of Germany (the country formerly known as FRG)
(Rubrik: Raetsel_der_Menschheit)
1997: Als neuer Kunde der Sparda-Bank Frankfurt konnte man über ein Kundenterminal alle (!) Möglichkeiten der Kontoführung jederzeit ausschöpfen. Die nächsten Jahre zeigten, dass alle aufgesuchten Sparda-Filialen in Deutschland auch für Fremdkunden stets die gleichen Zugriffs-Möglichkeiten boten, egal zu welcher Sparda-Gesellschaft sie gehörten.
2006: Umzug von Frankfurt nach Hamburg. Ich bleibe Kunde der Sparda Frankfurt, da ich bei der Sparda Hamburg alles weiter nutzen kann - wie immer also.
Ende 2006: Wechsel in eine freiberufliche Tätigkeit und Einrichtung eines zusätzlichen Geschäfts-Girokontos zwecks besserer Trennung. War bei der Sparda nicht möglich, also ging ich zur Hamburger Sparkasse. Seitdem durfte ich mehrfach erleben, wie Banksachbearbeiter an den hausinternen Prozesslücken herumdoktorten, die mir bisher im Bankenwesen unbekannt waren, was das Vertrauen in die Kompetenz dieser Bank nicht gerade steigert.
Frühling 2008: Betriebliche Reisen durch ganz Deutschland erzwingen mittlerweile längere Abwesenheitsphasen aus Hamburg. Dank der beliebigen Nutzbarkeit aller Sparda-Filialen kann der private Zahlungsverkehr auch unterwegs problemlos in allen Facetten gemanaged werden.
Viele Sparkassen beweisen hingegen, dass sie immer noch nicht wirklich bundesweit nutzbar sind und gerne nur regional denken. Bereits das Drucken eines simplen Kontoauszugs misslang in Freiburg/Breisgau: "Diese Funktion ist derzeit leider nicht ausführbar." Diesen durchaus irreführenden Hinweis hätte man übrigens auch anders formulieren können, liebe Sparkassen-IT. Denn sonst hätte ich mir beim Schalterpersonal nicht den eher hilflosen Hinweis abholen müssen, diesbezüglich die hauseigene Webseite zu konsultieren, was ich mit Stirnrunzeln zur Kenntnis nahm. Die dort verzeichneten kooperierenden Banken liegen gerade mal in drei Bundesländern.
Weitere Versuche in Frankfurt/Main und in Siegen zeigten jeweils das gleiche düstere Bild. Der von Sparkassen gerne genannte Vorteil eines großen Filialnetzes in Deutschland reduziert sich somit auf die nackte Bargeldversorgung. Die universelle Nutzbarkeit eines Bankverbundes ist im Falle der Sparkassen faktisch nicht vorhanden. Insofern muss ich den Sparda-Banken Wunderfähigkeiten unterstellen, dass sie bereits vor über 10 Jahren einen in allen Facetten funktionierenden Verbund hinbekommen haben.
Angesichts solch kleinstaatlicher Verhältnisse bereits im Bankensektor darf man sich über die unterschiedlichen Raucherschutzgesetze (und deren zeitliche Umsetzung) dann sowieso nicht mehr wundern. NRW ist für mich jedenfalls bis auf weiteres zweite Wahl, was dieses Thema angeht. Köstlicher Geschmack im Mund und herrlicher Essens-Duft in der Nase vertragen sich einfach nicht mit Rauch.
2006: Umzug von Frankfurt nach Hamburg. Ich bleibe Kunde der Sparda Frankfurt, da ich bei der Sparda Hamburg alles weiter nutzen kann - wie immer also.
Ende 2006: Wechsel in eine freiberufliche Tätigkeit und Einrichtung eines zusätzlichen Geschäfts-Girokontos zwecks besserer Trennung. War bei der Sparda nicht möglich, also ging ich zur Hamburger Sparkasse. Seitdem durfte ich mehrfach erleben, wie Banksachbearbeiter an den hausinternen Prozesslücken herumdoktorten, die mir bisher im Bankenwesen unbekannt waren, was das Vertrauen in die Kompetenz dieser Bank nicht gerade steigert.
Frühling 2008: Betriebliche Reisen durch ganz Deutschland erzwingen mittlerweile längere Abwesenheitsphasen aus Hamburg. Dank der beliebigen Nutzbarkeit aller Sparda-Filialen kann der private Zahlungsverkehr auch unterwegs problemlos in allen Facetten gemanaged werden.
Viele Sparkassen beweisen hingegen, dass sie immer noch nicht wirklich bundesweit nutzbar sind und gerne nur regional denken. Bereits das Drucken eines simplen Kontoauszugs misslang in Freiburg/Breisgau: "Diese Funktion ist derzeit leider nicht ausführbar." Diesen durchaus irreführenden Hinweis hätte man übrigens auch anders formulieren können, liebe Sparkassen-IT. Denn sonst hätte ich mir beim Schalterpersonal nicht den eher hilflosen Hinweis abholen müssen, diesbezüglich die hauseigene Webseite zu konsultieren, was ich mit Stirnrunzeln zur Kenntnis nahm. Die dort verzeichneten kooperierenden Banken liegen gerade mal in drei Bundesländern.
Weitere Versuche in Frankfurt/Main und in Siegen zeigten jeweils das gleiche düstere Bild. Der von Sparkassen gerne genannte Vorteil eines großen Filialnetzes in Deutschland reduziert sich somit auf die nackte Bargeldversorgung. Die universelle Nutzbarkeit eines Bankverbundes ist im Falle der Sparkassen faktisch nicht vorhanden. Insofern muss ich den Sparda-Banken Wunderfähigkeiten unterstellen, dass sie bereits vor über 10 Jahren einen in allen Facetten funktionierenden Verbund hinbekommen haben.
Angesichts solch kleinstaatlicher Verhältnisse bereits im Bankensektor darf man sich über die unterschiedlichen Raucherschutzgesetze (und deren zeitliche Umsetzung) dann sowieso nicht mehr wundern. NRW ist für mich jedenfalls bis auf weiteres zweite Wahl, was dieses Thema angeht. Köstlicher Geschmack im Mund und herrlicher Essens-Duft in der Nase vertragen sich einfach nicht mit Rauch.
Macsico - Sa, 19. Apr 2008, 17:29 - in: Raetsel_der_Menschheit
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Der
Meine Haspa-Filiale hat mir heute auf Nachfrage eine Broschüre ausgehändigt, deren Deckblatt im Grunde schon den seltsamen Abdeckungsgrad zeigt:
Da ich also zur Zeit ständig durch Baden-Württemberg, Hessen und NRW eile, hangele ich mich genau durch die blinden Flecken meiner Sparkasse hindurch.
Fürs erste habe ich mir daher eine zusätzliche Kundenkarte für das Ziehen von Kontoauszügen bestellt, die mein Abwesenheitsmanager dann ggf. einsetzen muss. Mal gucken, wie das so läuft ...