Maximale Mobilität ist schädlich für Gemeinschaftssinn
(Rubrik: Ideen_fuer_eine_Zukunft)
Der Mensch, so behaupten die Kommunitaristen, gehört einer Gemeinschaft nicht durch Vernunft und freiwillige Zustimmung an - beides Kriterien für die Teilhabe an der liberalen Gesellschaft -, sondern er wird in sie hineingeboren. Kommunitaristen betonen also die Abhängigkeit des Einzelnen von der Gemeinschaft, was in scharfem Gegensatz zu bestimmten liberalen Anschauungen steht, die den Menschen als ein unabhängiges Individuum betrachten. Der Kommunitarismus befürwortet die freie Entfaltung des Einzelnen, solange sie sozial verträglich ist. Im Liberalismus hingegen wird die freie Entfaltung des Individuums oft als wichtiger angesehen - sie soll nur aus sehr wichtigen Gründen eingeschränkt werden. (Quelle: Kommunitarismus – Wikipedia)
Eigentlich zappte ich nur kurz in die Sendung "Frierende Stachelschweine - Der Einzelne und die Gemeinschaft,
Gedanken zum Kommunitarismus" auf BR Alpha rein. Aber dann merkte ich, dass da was passte - auf mich. Mehr als ich dachte. Vor allem die Beschreibun, aus welchen Gründen uns der Gemeinschaftssinn immer mehr abhanden gekommen ist, deckte sich sehr stark mit meinen eigenen diesbezüglichen Theorien. Für mich brechen Gemeinschaften dann auseinander, wenn ihre Mitglieder aufgrund zu hoher Mobilität kaum noch Zeit füreinander haben - Zeit miteinander braucht man aber, um echtes Vertrauen zueinander zu entwickeln.
Davon angestachelt las ich den oben zitierten Wikipedia-Artikel - und stellte fest, dass ich eigentlich schon mein ganzes (bewusstes) Leben lang nach den dort angegebenen Grundsätzen denke und handele. Gerade der Gedanke der Sozialverträglichkeit des Handelns eines Individuums ist mir ein permanter Begleiter. Wo sich das Handeln Einzelner zum Schaden für alle auswirkt, muss Einhalt geboten werden. Und wenn der Schaden nicht mehr totgeschwiegen werden kann, ist Handeln und oft sogar Verzicht angesagt.
Und Verzicht ist etwas, was vor allem den Neolliberalen in ihrem selbstzerstörerischen Treiben gar nicht in den Kram passt. Mal gucken, wann sie das mit dem Ast, auf dem sie sitzen und der Säge begreifen. Das Blöde daran ist nämlich, dass wir sie auch an unserem Ast sägen lassen, nicht nur an ihrem eigenen.
Eigentlich zappte ich nur kurz in die Sendung "Frierende Stachelschweine - Der Einzelne und die Gemeinschaft,
Gedanken zum Kommunitarismus" auf BR Alpha rein. Aber dann merkte ich, dass da was passte - auf mich. Mehr als ich dachte. Vor allem die Beschreibun, aus welchen Gründen uns der Gemeinschaftssinn immer mehr abhanden gekommen ist, deckte sich sehr stark mit meinen eigenen diesbezüglichen Theorien. Für mich brechen Gemeinschaften dann auseinander, wenn ihre Mitglieder aufgrund zu hoher Mobilität kaum noch Zeit füreinander haben - Zeit miteinander braucht man aber, um echtes Vertrauen zueinander zu entwickeln.
Davon angestachelt las ich den oben zitierten Wikipedia-Artikel - und stellte fest, dass ich eigentlich schon mein ganzes (bewusstes) Leben lang nach den dort angegebenen Grundsätzen denke und handele. Gerade der Gedanke der Sozialverträglichkeit des Handelns eines Individuums ist mir ein permanter Begleiter. Wo sich das Handeln Einzelner zum Schaden für alle auswirkt, muss Einhalt geboten werden. Und wenn der Schaden nicht mehr totgeschwiegen werden kann, ist Handeln und oft sogar Verzicht angesagt.
Und Verzicht ist etwas, was vor allem den Neolliberalen in ihrem selbstzerstörerischen Treiben gar nicht in den Kram passt. Mal gucken, wann sie das mit dem Ast, auf dem sie sitzen und der Säge begreifen. Das Blöde daran ist nämlich, dass wir sie auch an unserem Ast sägen lassen, nicht nur an ihrem eigenen.
Macsico - So, 29. Jun 2008, 13:33 - in: Ideen_fuer_eine_Zukunft
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