Medien_der_Massen

Di
15
Jul
2008

"Venus und Apoll" wieder auf ARTE (TV-Tipp)
(Rubrik: Medien_der_Massen)

- Jede Folge spielt an einem Tag und ist in sich abgeschlossen.
- Jede Folge verknüpft die Rahmenhandlung der Serie, die von den Hauptfiguren dominiert wird, mit einem zweiten Handlungsstrang, in dessen Mittelpunkt eine oder mehrere Nebenfiguren stehen und die am Ende der jeweiligen Episode ihren Abschluss findet.
- Die Handlung erstreckt sich über ein Jahr. Die Folgen einer Woche entsprechen dabei jeweils einer neuen Jahreszeit. Mit Beginn der neuen Jahreszeit verwandeln sich die Protagonistinnen auch äußerlich.
- Insgesamt besteht die Serie aus fünf "Jahreszeiten" mit je fünf Episoden: Herbst, Winter, Frühling, Spätfrühling und Sommer.
(Quelle: Venus und Apoll – ein TV-Event - ARTE)

Seit Montag kommen jeden Tag zwei Folgen, wodurch eine putzige Wiederholschleife eingebaut ist. Aber dieses Mal nehme ich es auf. :-)

Fr
20
Jun
2008

German pronounciation (Update 1)
(Rubrik: Medien_der_Massen)

It's Sesame Street, you Kraut (click audio link there), not Seesom Street!

To improve her English the women speaking in the above linked audio file should watch this 1972 episode:



I like the opening song, and the scene with Cookie Monster and Mr Hoover is absolutely brilliant. Mr Spock would be proud of Cookie monster for being that logical!

And I learned something new - new to me. In Germany the counting vampire is named "Graf Zahl", but by watching this litte clip above I realized how fantastic his name was choosen in English by just calling him "The Count".

I know why I always disliked the German version of Sesame Street. Too slow the show, always nice behaving people (and monsters) and the puppets were kind of ... dull, yes dull is the best word to describe it. Oscar and Big Bird (Bibo) looked great compared to their German counterparts Rumpel and Samson. And I always hated Tiffy - WTF the German producers had in mind when they put a pink little brainiac bird onto the stage?


Nachtrag, 20.06.2008, 01:51 Uhr:

And they did know better what the children liked - music!

See the kids sitting around the musicians in this Stevie Wonder live performance of Superstition in the Sesame Street:



They dance, they swing - they enjoy the music with their bodies. Impossible in German television, I know ...

Di
10
Jun
2008

Entgegengesetzter Jungbrunnen
(Rubrik: Medien_der_Massen)

A 1: Frau (38) rammt fünf Autos

Der Verkehr auf der Autobahn A 1 floss zäh zwischen der Abfahrt Stillhorn und dem Dreieck Süd, als eine Frau (58) am Sonntagnachmittag mit ihren Pkw auf einen anderen Pkw auffuhr, den ein Mann (38) lenkte.
(Quelle: Hamburger Abendblatt - A 1: Frau (38) rammt fünf Autos)

Willkommen zum neuesten Hamburger-Abendblatt-Rätsel: Die in der Überschrift noch 38-jährige Frau wird im Artikel plötzlich 20 Jahre älter. Gleichzeitig taucht plötzlich ein 38-jähriger Mann auf.

Die spannende Rätselfrage: Was in der Überschrift ist falsch? Ist das Alter der Person falsch - oder das Geschlecht?

Fr
6
Jun
2008

Computer-Anfänger
(Rubrik: Medien_der_Massen)

Ein X ist nicht immer ein X
Noch schlimmer sind diese fetten Flash-Werbefenster, die beim Aufmachen einer neuen Webseite urplötzlich in den Browser springen und die Sicht auf den eigentlich interessanten Text völlig versperren. Auch sie lassen sich wegklicken. Theoretisch. Bei mir werden diese Werbefenster oft so geschickt platziert, dass die Titelleiste mit dem X-Knopf gerade so eben nicht mehr im Sichtbereich des Browsers liegt. Also kann ich die Werbung weder aus dem Weg schieben noch wegklicken. Da hilft es oft nur noch, die ganze Webseite noch einmal zu laden.
(Quelle: Scheibes Kolumne: Tod durch Webwerbung! - Computer-technik - stern.de)

Es ist 2008. Der Autor einer ständigen Computer-Kolumne im Stern Online jammert ob der über ihn hereinbrechenden Online-Werbung beim Web-Surfen, die seine Computernutzung deutlich erschweren und ihn sogar nerven.

Mit Erstaunen nehme ich den oben in Auszügen zitierten Text zur Kenntnis, denn ich setze seit ca. 2005 Werbeblocker im Browser ein. Es gibt nun zwei Möglichkeiten, warum der angebliche Computer-Fachjournalist keinen der mittlerweile breit verfügbaren Werbeblocker benutzt und/oder in diesem Artikel erwähnt:

  1. Er verfügt nicht über das erforderliche technische Computer-Wissen oder die Neugier, sich vor allzu überbordenden Ideen der werbetreibenden Wirtschaft zu schützen. Ein kurzer Blick auf die Mozilla Firefox-Add-On-Seite enthüllt jedoch auch dem Anfänger, daß der Werbeblocker "Adblock Plus" mit zu den Top-Downloads gehört. Und wer ihn einmal hatte, will ihn nie wieder missen, so nützlich ist er.
  2. Da die Artikel des Computer-Journalisten auf einer kommerziellen Verlags-Webseite veröffentlicht werden, bei der mein Werbeblocker immerhin 12 von 50 Elemente ausfiltert, könnte eventuell ein Zielkonflikt vorliegen. Dieser könnte darin bestehen, daß ein Artikel über Werbeblocker die eigenen Onlineleser davon abhält, die teuer verkaufte Werbung zu sehen, so daß sowohl die Anzeigenabteilung als auch die Anzeigenkunden griesgrämig werden könnten.

Falls Möglichkeit 1 zutreffen sollte, wäre er nach meiner Ansicht kein guter Computer-Journalist, was ich bedenklich finden würde.

Falls Möglichkeit 2 zutreffen sollte, wäre er nach meiner Ansicht kein guter Journalist, was ich noch viel bedenklicher finden würde. Denn dann hätte er die notwendige Trennung zwischen journalistischer Arbeit und dem Kniefall vor dem Anzeigenkunden nicht nur vergessen, sondern durch obigen Artikel sogar aktiv unterlaufen. Der Artikel endet nämlich nicht mit einem Lösungsvorschlag, sondern mit einer Kapitulationserklärung mit anschließender Resignation, die nur einem nützt - dem Werbetreibendem.

Der Artikel ist nach meiner Ansicht aber für die Leserschaft einer Publikumszeitschrift geschrieben, die sich mitnichten ausschließlich aus der werbetreibenden Wirtschaft rekrutiert. Diese erwartet eigentlich Hilfestellungen, und keine Stillhalte-Artikel nach dem Motto "Ach, man kann ja doch nichts ändern, also nehmen wir es so, wie es kommt." - das ist Anstiftung zur Untätigkeit.

Da ich zum Gegenteil tendiere, fülle ich hier mal die Lücken des oben zitierten Autors. ;-)

Zum nennen wäre z.B. die entsprechende Rubrik im Heise-Software-Verzeichnis, in dem übersichtlich kleine und große Hilfsprogramme für störungsfreies Websurfen vorgestellt werden:

http://www.heise.de/software/download/o0g2s3l11k286

In diesem finden sich neben vielen anderen auch die zwei hervorragenden kostenlosen Antiwerbe-Helferchen, die ich hier im Einsatz habe:
  1. Adblock Plus
  2. Privoxy
Es ist also gar nicht so schwer, sich innerhalb von wenigen Minuten von dem Unbill zu befreien, dass sich ein Computer-Fachjournalist selbst zumutet. Vielleicht kann dem Mann durch diesen Artikel geholfen werden? ;-)

Di
3
Jun
2008

Sesamstraßenverpasser
(Rubrik: Medien_der_Massen)

Na, wer erinnert sich noch? Vorne - hinten, groß - klein? Für solche Begriffspaare gab es in der Sesamstraße der 70er Jahre das absolute Dreamteam des Erklärens: Kermit der Frosch und Grobi das Monster. Manchmal machte Grobi das auch alleine, wie dieses Youtube-Video zeigt.

Kermit hat mit Grobi stets solange geübt, bis das Monster begriffen hat, wie man die Begriffe richtig anwendet, und was sie genau bedeuten. Und ich war bis gestern Abend der Ansicht, daß alle neugierigen Kinder damals aufgepasst haben - zumindest aufgepasst haben sollten.

Einige haben diese Sendungen dann scheinbar aber doch verpasst, wie zum Beispiel jener Redakteur bei CHIP-Online, der dieses hier schreibt:

In diesem Ruhemodus saugt sie nur genügsame 5,6 Watt aus der Stromleitung. Im Betriebsmodus steigt die Lautheit auf akzeptable 1,9 Sone und einen Stromverbrauch von 11,4 Watt an. Andere Modelle sind da wesentlich lauter und stromhungriger. (Quelle: CHIP-Online: Schnelle Schönheit (Test: Western Digital My Book Studio Edition 1TB vom 27. Februar 2008), Hervorhebungen durch mich)

Der Fachkollege von der c't hingegen schreibt über den Stromverbrauch des genau gleichen Geräts:

Ob das MyBook Studio sich deshalb mit einem grünem Image schmücken darf, darüber lässt sich trefflich streiten. Abgeschaltet schluckt das MyBook ob des mitgelieferten Billig-Netzteils nämlich stolze 5 Watt. Iomega begnügt sich hier mit 2,4 Watt. Wirklich gute externe Netzteile kommen dagegen mit weit unter einem halben Watt Standby-Leistungaufnahme aus. (Quelle: c't-Magazin: Anschlussfreudig, Heft 09/2008, Seite 69, Hervorhebung durch mich)

Aha? Für den einen ist es "genügsam", für den anderen ist es "stolz"? Ich staunte zuerst ob des großen Unterschieds in der Bewertung. Der c't-Redakteur lieferte allerdings auch gleich eine Erklärung mit, die von Marktkenntnis zeugte, während der CHIP-Schreiber sich nur auf "andere Modelle" bezog, ohne Zahlen zu nennen. Für mich hat da zumindest einer zuwenig Ahnung.

Einen Gehörschaden scheint der CHIP-Redakteur übrigens auch zu haben, denn wie oben markiert, waren 1,9 Sone für ihn nicht zu laut. Der c't-Beitrag klassifizierte an anderer Stelle des Artikels ein Vergleichsgerät jedoch mit "nervigen 2,1 Sone", was mitnichten im "akzeptabel(en)" Bereich liegen kann. Für das eigentliche Test-Gerät wurden bei der c't übrigens nur 0,9 Sone gemessen, was zusätzlich Zweifel am CHIP-Messergebnis aufkommen ließ.

Insgesamt hat also der eine Redakteur das Gegenteil des anderen geschrieben, was die Einstufung der Messwerte angeht. Als ich diese beiden Berichte direkt hintereinander las, sprang mir sofort der eklatante Unterschied in den sprachlichen Bewertungen ins Auge. Und die Grobi-Szenen von damals in den Kopf.

Denn scheinbar hat da wirklich jemand damals nicht richtig aufgepasst. Oder ging er später in die Schönredner-Schule, und nicht in der Journalisten-Schule? Dann wäre zumindest das konsequente Verwenden des jeweiligen Gegenteils besser zu deuten ... ;-)

Mi
28
Mai
2008

Note 6, setzen (INSM-Artikel)
(Rubrik: Medien_der_Massen)

Man sollte meinen, wir wären in aufgeklärten Zeiten. Einige Journalisten decken Missstände auf, andere Journalisten bekommen das mit, und die breite Masse der Leser wird immer korrekt informiert.

Es sei denn, man liest das Hamburger Abendblatt vom heutigen Mittwoch.

Mal wieder hat die INSM eine ihrer definitiv nicht interessenfreien Studien zum Thema "PISA-Studien" veröffentlicht, und mal wieder greifen die Medien das auf.

Die einen zeigen, dass sie die Message vernommen haben, alleine aber der Quelle nicht vollständig trauen:

Die INSM wird mit rund 8,8 Millionen Euro jährlich von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektroindustrie finanziell getragen und logiert mit dem "Institut der Deutschen Wirtschaft" unter einem Dach in Köln am Gustav-Heinemann-Ufer. Die bei der Arbeitsstelle Medien und Politik am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Hamburg forschenden Wissenschaftler Sabine Nehls und Magnus-Sebastian Kutz analysieren und kritisieren die INSM seit Jahren: Als "vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall finanzierte Dauerkampagne" verstünde es die INSM, die Bedürfnisse der Medien nach griffigen Formulierungen, Aktualität und Prominenz aufzugreifen und gekonnt auf der Klaviatur der Öffentlichkeitsarbeit zu spielen. Zielsetzung sei, die Einstellung der Öffentlichkeit zu marktwirtschaftlichen Reformen zu verändern. (Quelle: Heise Online News: Noten für die Schulpolitik)

Dort wird dann auch auf eine Nachricht über eine kritische INSM-Studie verlinkt, die ich bereits letztes Jahr kurz erwähnt hatte.

Das Hamburger Abendblatt hingegen zeigt sich im Hinblick auf den Hintergrund der INSM vollkommen unbedarft:

Darüber kann sich die frühere Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig (CDU) freuen: Das Institut für Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hat Hamburg in seinem "Politik-Check Schule" in die Spitzengruppe von fünf Ländern eingereiht, die auf den Pisa-Schock am besten mit Konsequenzen und politischen Weichenstellungen reagiert haben.

(...)

"Stark ist Hamburg in der Sprachförderung sowie auch bei der integrativen sonderpädagogischen Förderung", schreiben die Bildungsexperten des INSM. Viele behinderte Kinder würden in Regelklassen lernen. "Schwächen hat Hamburg noch bei speziellen Angeboten für Hochbegabte", heißt es jedoch andererseits. Außer Hamburg kamen Berlin, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern in die Spitzengruppe der 16 Bundesländer. Am schlechtesten schnitt Bremen mit der Note 3 ab.
(Quelle: Hamburger Abendblatt: Nach dem Pisa-Schock: Hamburg erhält Note 2 für seine Reformen)

Heise online hat sowohl die INSM-Pressemitteilung gelesen und Reaktionen darauf zusammengefasst, angereichert mit kritischen Hinweisen auf die Urheberschaft.

Das Hamburger Abendblatt hat scheinbar einfach nur die INSM-Pressemitteilung abgeschrieben und lässt seine Leser ansonsten im Unklaren.

Daher erteile ich dem Springer-Journalisten eine glatte 6, weil da wohl jemand in der Journalisten-Schule nicht aufgepasst hat. Man traue nämlich niemals nur einer Quelle, und man schreibt nicht einfach Pressemitteilungen ab ...

So
25
Mai
2008

Skip Hollywood for your brains health
(Rubrik: Medien_der_Massen)

Erstens, weil ich ihn wahrscheinlich im nächsten Flieger gezwungenermaßen 13 mal hintereinander sehen werde, zweitens weil er mich gewiss zu Weihnachten im TV ereilt, und drittens schon mal aus Prinzip nicht, weil ich versuche, Filme zu vermeiden, die mir, als Zuschauer, Lustgewinn am Töten vermitteln wollen. (Quelle: Telepolis: Abschied von Hollywood / Tom Appleton)

Vor allem der dritte Grund gefällt mir sehr gut, denn das ist auch einer meiner Hauptgründe, immer öfters US-amerikanische Filme und TV-Serien zu verweigern. Das trifft vor allem auf neuere Serienkonzepte zu, die sich der möglichst realistischen und grauenvollen Darstellung von Tötungen befleissigen.

Nicht selten wird in einigen Serien und Filmen getötet - und anschließend gelacht bzw. der Zuschauer soll zum Lachen gebracht werden. Ja, sie sind so witzig, wenn jemand umgebracht wurde, am besten noch einer von den "Bösen". Hintergründe interessieren nicht wirklich, das könnte ja fast Zweifel am eigenen Tun säen.

Worauf zielt das alles hin? Die Schwemme an Unterhaltungsmaterial mit eher martialischen Inhalten ist kann doch kein Selbstzweck sein? Da steckt doch mehr dahinter ...

Treffer - versenkt (Update 2)
(Rubrik: Medien_der_Massen)

Habe eben mal in die Schlussphase des "Eurovision Song Contest 2008" reingezappt - die Songs sind mir egal, denn mich interessiert nur das Ergebnis.

Die Teilnehmer aus Deutschland haben mal wieder heldenhaft einen der letzten Plätze verteidigt, wie man der Punkteübersicht direkt am Ende des letzten Ländervotums entnehmen kann:


(Quelle: Eurovision Song Contest 2008, ARD-Ausstrahlung)

Damit die deutschen Musikanten nicht so alleine dastehen, haben sich Polen und Großbritannien solidarisch dazu gesellt. Das mit den 12 Punkten aus Bulgarien ist übrigens der Knaller - wurde da jemand bestochen? ;-)

Was soll man ansonsten darüber schreiben? Die deutschen Teilnehmer sind schon seit Jahren unter ferner liefen einzusortieren, da sie weder witzige noch kreative Shows abliefern, und daher schaue ich mir den ganzen Rummel im Vorfeld auch nicht mehr an.

Die Schluss-Show selbst hat für mich auch schon länger an Reiz verloren, weil dort auch immer mehr Verpackung anstelle von Können dominiert. Insofern - Ergebnis zur Kenntnis nehmen, über den jeweils aktuell verlierenden deutschen Teilnehmer lachen, und fertig ist die Laube. ;-)

Nachtrag, 25.05.2008, 14:37 Uhr:
Der SPIEGEL-Online-Artikel hat mir nachträglich den von Thomas Hermanns gestern Nacht in der ARD neu deklarierten Lucy-Faktor erklärt.

Hm, mit nur zwei Punkten wären wir immerhin eindeutiger Gewinner der Herzen gewesen, wenn da nicht der Lucy-Faktor reingegrätscht wäre. ;-)

Nachtrag, 25.05.2008, 14:52 Uhr:
Die Wikipedia hat bereits einen umfassenden Artikel über alle verteilten Punkte und Teilnehmer.

Sa
29
Mrz
2008

Filmabfälle
(Rubrik: Medien_der_Massen)

Spätes Posting, aber ich wurde erst gestern wieder durch dieses Posting bei IT&W an die Klo7-Ausstrahlung vom 16. März erinnert.

Und ich stimme der im dortigen Kommentar verlinktem Kritik von Ford Prefect zu - die Disney-Kino-Fassung von "The Hitchhiker's Guide to the Galaxy" ist utterly utterly crap.

Ich musste der zweiten mitschauenden Person, welche weder Buch noch BBC-Serie kannte, zwischendurch immer wieder die logischen Lücken füllen, welche durch die murksige Adaption entstanden waren.

Daher bleibe ich auch weiterhin bei meiner BBC-TV-DVD und den Büchern, denn gut erzählte Geschichten machen einfach mehr Spaß.

Sa
2
Feb
2008

Zeitungsschnipsel (1)
(Rubrik: Medien_der_Massen)

Alles heiße Luft

Was Fiesco die Banken lehrt: Je mehr man vom Vertrauen redet, desto weniger Grund gibt es dafür

(...)

Wo das Selbstverständliche thematisiert, ja auch nur bemerkt wird, ist der Augenblick der Gefahr gekommen.
(Quelle: Alles heiße Luft, in: Süddeutsche Zeitung Nr. 20 vom 24. Januar 2008, Seite 11)

---

Die
Provinzen im Zentrum
und im Osten des Landes,
die besonders von den unge-
wöhnlichen Winterstür-
men betroffen sind, produ-
zieren normalerweise ei-
nen Großteil der Winte-
rernte
. "Die Auswirkun-
gen auf frisches Gemüse
und auch auf Früchte war-
en mancherorts katastro-
phal", hieß es.
(Quelle: China klagt über starke Ernteausfälle, in: Handelsblatt NEWS AM ABEND, Nr. 22 vom 31. Januar 2008, Seite 3)

---

Obige Aussschnitte stammen aus Zeitungen, die ich in den vergangenen 10 Tagen in der 1. Klasse der Deutschen Bahn ausgeteilt bekam.

Der erste Artikel hat es in sich, denn er bringt das Problem mit dem Vertrauen in Geld auf den Punkt - es ist Papier, in das wir sehr viel Hoffnung stecken. Sehr lesenswerter Artikel, der sich den unterschwelligen Auslösern der aktuellen Börsenkrise angenommen hat - Verletzungen des Urvertrauens in Dinge, die wir für selbstverständlich erachten.

Der zweite Artikel zeigt, wie ein Printprodukt mit extrem engen Mehrspaltensatz unter dem hohen Produktionsdruck seiner Erscheinungsweise leiden kann - daher die fett markierte Hervorhebung.
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Macsico. Und sonst nix.

Nicht immer objektiv, nicht immer folgerichtig, teilweise sogar vollkommen subjektiv.

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