Musik

So
29
Jun
2008

German words
(Rubrik: Musik)

NICKY:
Oh, Schadenfreude, huh?
What's that, some kinda Nazi word?

GARY COLEMAN:
Yup! It's German for "happiness at the misfortune of others!"

NICKY:
"Happiness at the misfortune of others." That is German!
(Quelle: ST Lyrics: Song "Schadenfreude", from Album "Avenue Q Soundtrack")

Nun besitzt das Album des Broadway-Musicals "Avenue Q" in iTunes endlich auch alle Songtexte, nachdem mir bisher die Zusammensucherei im Internet zuviel "Hand"-Arbeit war. Heute fiel mir allerdings das Dashboard-Widget "TunesTEXT" in die Finger, welches vollautomatisch zum jeweils abgespielten iTunes-Song aus mehreren Quellen mögliche Treffer zusammenstellt, die man mit wenigen Mausklicks dann direkt in der Songdatei abspeichern kann.

Gleichzeitig zeigt es die Songtexte direkt im Dashboard an, sobald etwas in iTunes gespielt wird. Somit machte es mir einen Heidenspaß, die mir wohlbekannten Songs mal so komfortabel mitlesen zu können.

Und dabei stolperte ich über obigen kleinen Textausschnitt, den ich persönlich sehr lustig finde. Aber ich mag ja auch eher die US-Sesamstraße als ihr deutsches Gegenstück. ;-)

Do
3
Apr
2008

Dienstag abends
(Rubrik: Musik)

Es ist klein dort. Und es kann heftig auf die Ohren gehen. Aber es kommt gut rüber. Und es eröffnet mir neue Horizonte - musikalisch.

Die "Hammond Jazz Night" findet jeden Dienstag abend von 20:30 bis 23:00 Uhr im Freiburger "Jos Fritz Café" statt. Es wird nur Livemusik gespielt, es sind jedesmal andere Gäste, und es gibt eine Stammband, welche dann in wechselnder Besetzung mit den jeweiligen Gästen deren Stücke spielt.

Hervorzuheben ist die wuchtige Hammond B3-Orgel, die vielen Stücken einen sehr runden Klang verpasst.

Und es macht immer wieder richtig Spaß, den Musikern beim "Ausfahren" ihres jeweiligen Instruments zuzuschauen, denn dann wird auch die Leidenschaft für das Spielen richtig sichtbar.

PS: An dieser Stelle herzlichen Dank an die Person, die mich dazu eingeladen hat, und die ich seitdem dort immer treffe. :-)

So
27
Jan
2008

Sphärische Klänge, oder: Musik zum Abheben
(Rubrik: Musik)

Am Donnerstagabend wurde ich zu einem gemeinsamen Orgelmusikabend am heutigen Sonntag eingeladen, allerdings nur unter Angabe von Treffpunkt und Zeit, und sonst nix.

Heute gegen 15 Uhr erlas ich mir dann, daß Claus Bantzer am Abend die Orgel spielen würde, und es in der Kirche "St. Johannis" in Harvestehude stattfinden würde - gespielt auf einer Orgel, die für Improvisationen tauglich wäre. Das hörte sich für mich schon deutlich interessanter an, auch wenn ich nicht wußte, wer der Organist wirklich ist.

Um 18:45 Uhr war Einlass, um Punkt 19 Uhr ging es los.

Die ersten Stücke waren noch vergleichsweise konventionell. Aber dann! Claus Bantzer zog im wahrsten Sinne des Wortes alle Register und holte aus der Orgel raus, was improvisationsmässig in ihr steckte. Das brachte sogar richtig Spaß und hat mich hier und da zum Schmunzeln und sogar zum Träumen brachte - anders kann ich es gerade nicht beschreiben. Auch um mich herum sah ich nur begeisterte Gesichter, wobei eines nach dem Konzert sogar sehr tiefe Verzückung zeigte.

Ich bin selten so schwer begeistert von Orgelmusik gewesen, aber heute Abend war ich es überreichlich - davon will ich mehr!

Die Veranstaltungsreihe "ORGELMUSIK zur ABENDZEIT" habe ich mir schon fest in meinen Kalender eingetragen - leider wird sie aber nur noch zwei Mal stattfinden, dann geht Claus Bantzer ab April 2008 in den Ruhestand.

Somit bleibt mir nach diesem Termin nur noch, mich mittels der CDs mit seinen Werken vertraut zu machen. Und nach heute Abend weiß ich, daß ich es gerne tun werde.

Mi
16
Jan
2008

Tiefe Stimme kein Vorrecht von Älteren
(Rubrik: Musik)


"Chocolate Rain" Original Song (MP3) by Tay Zonday

Musikalisch toller Zufallstreffer, bei Rocketboom aufgeschnappt, welches ich nach langer Zeit zufällig mal wieder aufrief. Höre ich seit heute nachmittag immer wieder, hat was hypnotisches ... 25 Jahre alt, kein ausgebildeter Sänger, Amateur.

Nachdem der gehörte Text anfangs für mich nicht ganz soviel Sinn ergab, habe ich mir mal den Songtext beim Anhören durchgelesen (steht rechts neben dem Song, auf "more ..." klicken). Er ist in der Tat sehr kryptisch formuliert, aber ich wundere mich nach weiteren Recherchen, daß native Speakers erstmal den Sänger und Komponisten um eine Entschlüsselung bitten mussten, während mir das Thema "Rassismus" darin bereits nach dem ersten Durchlesen klar war.

Evtl. ein Glashaus-Problem von weißen US-Amerikanern? Who knows ...

Sa
24
Nov
2007

Musikalische Überraschungen
(Rubrik: Musik)

Samstag morgen. Aufwachen. Radio neben dem Bett anschalten. Deutschlandfunk - wie immer seit zwei Jahren. Radio zum Zuhören, nicht immer einfach, aber sehr interessant und vor allem mit dem guten Gefühl, kein Hörervieh zu sein, sondern einwandfrei bedienter Kunde.

Ins Bad wechseln. Badezimmer-Radio anschalten. Deutschlandfunk - auch dort. 10-Uhr-Nachrichten-Rundumschlag. Ruhig, nicht aufgeregt, werden die Nachrichten verlesen.

Doch dann ging es los - damals, vor ein paar Monaten. Moderne Musik? Im Deutschlandfunk? Hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht gehört, es war für mich ein Nachrichtensender allererster Güte. Interessante Stücke wurden gespielt, mit einer hohen musikalischen Bandbreite. Sie haben richtig Spaß gemacht beim Zuhören, machten Lust auf mehr. Und sie wurden intensiv und mit viel Liebe vorgestellt - von einem Musiker, der quasi den eigenen Plattenschrank geöffnet hatte.

Ich hatte unwissentlich die Sendung "Klassik-Pop-et cetera" gefunden, und sie hat mir sehr gefallen. Bekannte Musiker aller möglichen Richtungen bekommen knapp eine Stunde Zeit, eine persönliche Auswahl an Stücken ausführlich vorzustellen und ihre Beziehung zu den Stücken richtig greifbar zu machen. Es kann durchaus im Rahmen einer Stunde passieren, daß man von Bach bis Blues geführt wird, sofern diese Stücke in der musikalischen Entwicklung des jeweiligen Musikers eine Rolle gespielt haben.

Beim ersten Mal war ich auf die Sendung mit Helmut Zerlett gestossen. Ich gestehe, daß ich als Musikbanause nur wenige der Namen kenne, die ich seitdem im Rahmen dieser Sendung gehört habe. Im Kopf verbleiben sind mir nur die Sendungen von Piet Klocke und von Barbara Morgenstern, weil ich dieses Namen schon kannte.

Aber die wundervolle musikalische Bandbreite, die alle mitgebracht haben, ist mir am deutlichsten im Kopf verbleiben. Musik richtig vermitteln, Hintergründe erklären, Feinheiten erläutern - das schafft diese Sendung durch ihre sehr persönliche Art. Ich will nämlich wissen, was ich höre, und nicht einfach zugelullt werden vom Musikcomputer ein Formatradios, der nur noch Quoten kennt und daher alles links und rechts des Weges plattgebügelt hat.

Oder ganz einfach - neue Musik zum Hinhören macht mehr Spaß als alte Musik zum Weghören, weil man diese schon 1000-fach gehört hat.

Seit dieser Entdeckung komme ich Samstag morgens nur schwer aus dem Haus, ich muss zumindest einmal in die jeweils aktuelle Sendung reingehört haben, bevor ich mich dann zum Einkaufen aufraffe. Die Sendung mit Jaap Blonk heute morgen war sehr interessant, weil er als Stimmkünstler auch immer mal wieder eigenes mitten in die laufende Sendung einbauen konnte, was mir als Wort- und Stimmspieler sehr gut gefallen hat. Und er hat mal so nebenbei musikalisch den halben Planeten bereist - fantastisch. :-)

Di
27
Feb
2007

Ohrwurm (Update)
(Rubrik: Musik)

Angeregt durch einen kurzes Reinzappen in den Film "Kleine Leute mal ganz groß" im ZDF vor ein paar Tagen wollte ich mehr über den Hintergrund des Filmes wissen. Ich las mich also ein wenig in das Thema "Berliner Ferienkinder" ein, die in den Ferien aufgrund der Insellage der Stadt nach Westdeutschland und in andere europäische Länder geschickt wurden.

Berlin? 50er Jahre? Kinder? Freizeit? Peng! Da sprang das Lied wieder in meinen Kopf: "Pack die Badehose ein" (iTunes-Link), gesungen von Cornelia Froboess.

Auf der Suche nach anderen Versionen dieses Songs stieß ich auf die Homepage von Ron Tinius. Dort ist neben anderen Songs auch die DDR-Cover-Version des Froebess-Lieds vorhanden: «Der Ami schiesst am Wannsee».

Und genau den höre ich nun seit zwei Tagen immer wieder. Klar ist das Agitprop, aber er war gut gemacht! Schmissiger vertont als das Vorbild, und inhaltlich nicht vollkommen daneben - ich selbst bin in den 80er Jahren an der Havel spazieren gegangen und in ein kleines Manöver mit Soldaten geraten.

Nachtrag, 01.03.2007, 22:06: Die oben erwähnte DDR-Fassung wurde 1952 von Gina Presgott aufgenommen, wie ich soeben unter anderem in der Wikipedia nachgelesen habe.

Nachtrag, 01.05.2007, 22:51 Uhr:
Durch einen Referrer kam ich mal wieder darauf, mich selbst auf die Suche nach weiteren Informationen über den Song zu machen. Und siehe da, ganz aktuell hat der Berliner Tagesspiegel einen Artikel zu den realen Hintergründen veröffentlicht.
Das verletzte Mädchen, welches wirklich einen Schuß einer US-amerikanischen Waffe im Wannsee-Bad abbekam, erfuhr erst jetzt davon, wer wirklich ihr ganzes Leben beeinträchtigt hat.

Sa
23
Dez
2006

«Jingle bells» auf Deutsch - huch (Update 2)
(Rubrik: Musik)

Deutsche Songtexter sind doof. Jedenfalls, wenn sie englische Songs nehmen, und diese nicht nur übersetzen, sondern zerdeutschen.

Zerdeutschen ist was anderes als eindeutschen. Das eine ist eine behutsame Anpassung eines ausländischen Begriffs oder Songs an den deutschen Sprachraum. Das andere ist eine krampfhafte Anpassung an eigene Wunschvorstellungen unter Benutzung der deutschen Sprache.

Ausgelöst durch die Email-Zusendung des Liedes «Jingle Bells» (als MIDI-Datei) beschäftigte ich mich gestern abend mal ausführlicher mit diesem Song. Ich suchte den Text im WWW. Fand ihn, und eine Anmerkung darunter, daß es eigentlich gar kein Weihnachtslied gewesen wäre, sondern ursprünglich für Thanksgiving erstellt wurde. (EDIT: 2007-12-03 - alten Link gelöscht wegen Werbeverpestung) Huch? Daraufhin forschte ich weiter. Und siehe da, es kam mehr heraus, als ich darin vermutet hatte. Die Wikipedia schreibt dazu:

Das Lied war ursprünglich kein Weihnachtslied, weshalb das Weihnachtsfest selbst in dem Lied nicht erwähnt wird, sondern ein Lied über Pferdeschlittenrennen von Jugendlichen. (Quelle: Artikel Jingle Bells. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 20. Dezember 2006, 13:21 UTC. (Abgerufen: 23. Dezember 2006, 11:36 UTC)

Interessant. Sehr interessant. Der Liedtext hat eigentlich rein gar nichts, ü-ber-haupt nichts mit Weihnachten zu tun? Daraufhin haben mein Besuch und ich uns mal mittels des iTunes-Music-Stores einen Überblick verschafft und zappten mal durch die dort angebotenen 150 Musikstücke mit dem Titel «Jingle Bells» (viele doppelt, weil auf verschiedenen Alben vertreten).

Viele Variationen des Liedes tauchten auf, aber auch sehr viel gleiches. Die jeweils prägenden Stilrichtungen konnte man den Reggae-, Salsa-, Rock-, Punk-, Blues- und Latino-Versionen sehr gut anhören. Einige davon waren sogar recht witzig.

Und dann hörten wir die deutschen Sprachversionen. Und rieben uns die Augen bzw. die Ohren. Der uns vorliegende US-englische Text zeigte uns, daß keine englischsprachige Song-Version vom Ursprungstext abwich (sofern man das bei den Ausschnitten hören konnte).

Die deutschen Versionen hingegen prügelten weihnachtsbezogene Begriffe wie blöde in ihren jeweiligen Stücke hinein. Es triefte nur so vor Weihnachtsseligkeit und Schneephantasien, gepaart mit den jeweiligen Vorlieben des Interpreten. Truck Stop bastelte Cowboyromantik rein, Bernhard Brinks Version wurde verziert von Schlageranteilen, und Wolfgang Petry bastelte eine Liebesgeschichte in seine Version rein.

Zu den auf Basis obiger Vergehen ermittelten Jingle-Bells-Tätern zählen daher Peter Alexander, Bernhard Brink, Truck Stop und Wolfgang Petry.

Freigesprochen in Sinne der Anklage wurden Freddy Quinn und Dieter Thomas Kuhn, da sie jeweils das US-englische Original gesungen haben.

Ilse Werner hat sich geschickt angestellt, weil sie das Lied nur gepfiffen hat, so daß von einer Verurteilung abgesehen werden konnte.

Zlatko aus der Big-Brother-Show wies sowenig musikalisches Können auf, daß seine englischsprachige Version mit 0 Punkten seitens der Jury bedacht wurde.

Insgesamt halte ich es für bedenklich, wie freizügig einige Musiker mit fremdsprachigen Musikstücken und vor allem den Texten umgehen. Vor allem, wenn sie mit solchen Mythen eine Menge Geld in den Brieftaschen locker machen.

Nachtrag, 08.11.2007, 18:33 Uhr:
Da seit ein paar Wochen viele Suchmaschinenbenutzer bei ihrer Suche nach dem deutschen Text von Jingle Bells hier landen, verweise ich an dieser Stelle mal auf die aktuelle Fassung des damals verlinkten Wikipedia-Artikels.

Dieser hat nämlich endlich auch eine Übersetzung des Original-Textes in Deutsche erhalten, womit sich der oben behandelte Unterschied noch deutlicher erkennen lässt - durch einfaches Zuhören und Mitlesen.

Mi
6
Sep
2006

Sichtweisen (updt.)
(Rubrik: Musik)

Geht es aufwärts oder abwärts
Es ist alles eine Frage des Lichts
Und lieg ich oben
Oder unten
Es ist alles eine Frage
Alles eine Frage des Lichts
Eine Frage des Lichts
(Quelle: Rosenstolz: Eine Frage des Lichts (iTunes-Link))

Das ist mein persönlicher Song des Tages. Und es gibt einen Anlaß dafür. Einen guten.

So
27
Aug
2006

Was macht man nachts in einer U-Bahnstation,
(Rubrik: Musik)

... wenn keiner sonst da ist?

Man fängt an zu tanzen, wenn «Alright» von Janet Jackson aus dem iPod-Kopfhörer schallt.

Und wenn auf dem anderen Gleis stadtauswärts gerade ein Schwung voll Leute aussteigt, hört man auch nicht auch damit - sollen sie doch doof gucken.

Fr
14
Jul
2006

90 Grad gedreht
(Rubrik: Musik)

In ScrambledX, der Frühstückssendung von RadioX hörte ich in den letzten Tagen das namensgebende Lied des neusten PeterLicht-Albums "Lieder vom Ende des Kapitalismus" (iTunes-Music-Store-Link). Und heute machte ich mich auf die Suche nach weiteren Liedern und Informationen.

Und fand nebst anderem dieses interessante Musikvideo:

(PeterLicht: "Heiterkeit")

Mehr PeterLicht-Videos gibts bei Youtube, einige davon nicht vom Künstler selbst in Szene gesetzt.

Und wer das eingangs erwähnte Lied selbst hören will, findet in diesem Blog die Möglichkeit zum kostenfreien Download.
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Macsico. Und sonst nix.

Nicht immer objektiv, nicht immer folgerichtig, teilweise sogar vollkommen subjektiv.

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