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    <title>Macsico. Und sonst nix. (Nicht immer objektiv, nicht immer folgerichtig, teilweise sogar vollkommen subjektiv.) : Rubrik:Schatten_der_Vergangenheit</title>
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    <description>Nicht immer objektiv, nicht immer folgerichtig, teilweise sogar vollkommen subjektiv.</description>
    <dc:publisher>Macsico</dc:publisher>
    <dc:creator>Macsico</dc:creator>
    <dc:date>2008-07-21T13:04:22Z</dc:date>
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    <title>Macsico. Und sonst nix.</title>
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  <item rdf:about="http://macsico.twoday.net/stories/5073491/">
    <title>Verhältnisse und Verhältnismäßigkeit</title>
    <link>http://macsico.twoday.net/stories/5073491/</link>
    <description>&lt;cite&gt;Am Sonntagabend hatten 500 Soldaten vor rund 3000 Gästen ihr Rekrutengelöbnis am Parlamentsgebäude abgelegt. Der Ort war von 1800 Polizisten weiträumig abgesperrt worden. Zwei Gegendemonstrationen mit mehreren hundert Teilnehmern konnten nur bis auf einige hundert Meter an die Veranstaltung herankommen. &lt;/cite&gt; (Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.abendblatt.de/daten/2008/07/21/909850.html&quot;&gt;&lt;u&gt;Hamburger Abendblatt: Gegner des Bundeswehr-Gelöbnisses festgenommen&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basierend auf der Angabe &quot;mehreren hundert Teilnehmer&quot; habe ich mal grob 300 Demonstranten angesetzt.  Somit ergeben sich folgende Summen und Verhältnisse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
500 + 3.000 + 1.800 = 5.300 (Befürworter des Gelöbnisses)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.300 / 300 = 17,666667 (Befürworter pro Demo-Teilnehmer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.800 / 300 = 6,0 (Polizisten pro Demo-Teilnehmer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich mir die Verhältnisse so anschaue, frage ich mich, ob da jemand auf Seiten der Polizeinsatzplanung richtig Angst hatte - oder ob die Anzahl der Demonstranten schlicht und einfach maßlos überschätzt wurde? Da hätte man ja jedem Demonstranten quasi seine eigene 6-Personen-Leibgarde zuteilen können bei den Mengenverhältnissen. Auch die Anzahl der Befürworter übersteigt deutlich die Anzahl der Demonstranten. Sieht einfach nach zuviel Aufwand für zuwenig Protestierer aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf alle Fälle ist mal wieder unser Geld verschleudert worden - für einen symbolischen Akt, dessen Fragwürdigkeit für mich mehr als gegeben ist. Für ein Gelöbnis, das man deutlich kleiner auf einem Kasernenhof hätte durchziehen können, hätte man nicht so ein Bohei daraus machen sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem halte ich es für unpassend, den 20. Juli 1944 als Anlass zu nehmen, ein Soldaten-Gelöbnis vor dem Reichstag zu zelebrieren. Klar hat der damalige Widerstand an dem Tag endlich Flagge gezeigt. Aber es waren auch und gerade Soldaten, die Hitler überhaupt erst soweit kommen ließen. Die &lt;a href=&quot;http://www.verbrechen-der-wehrmacht.de&quot;&gt;&lt;u&gt;Wehrmachts-Ausstellungen&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;, die in den letzten Jahren überall angefeindet wurden, räumten endlich nachweislich mit dem Mythos des sauberen deutschen Soldatentums auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unpassend, einfach unpassend.</description>
    <dc:creator>Macsico</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://macsico.twoday.net/topics/Schatten_der_Vergangenheit&quot;&gt;Schatten_der_Vergangenheit&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Macsico</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-21T11:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://macsico.twoday.net/stories/3451637/">
    <title>&lt;strike&gt;Zensur&lt;/strike&gt; Jugendschutz-Randerscheinungen</title>
    <link>http://macsico.twoday.net/stories/3451637/</link>
    <description>&lt;cite&gt;In der Kriminalitätsstatistik nehmen aus archaischen Beziehungserwartungen resultierende Morde und Selbstmorde bereits jetzt einen gewichtigen Anteil ein. In Bayern war zu Anfang des 21. Jahrhunderts bei rund 1/5 aller Mord- und Totschlagsfälle das Opfer der Ehepartner oder Lebensgefährte; von 100 Selbstmördern unter 60 Jahren brachten sich durchschnittlich etwa 20 aus &quot;Liebeskummer&quot; um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Debatte wird auch rechtstheoretisch ausgefochten: Hier stehen Befürworter eines &quot;Gefährdungsstrafrechts&quot;, die die Sanktionen des Strafrechts für Sicherheits- und Polizeiaufgaben nutzbar machen wollen, den Verfechtern eines &quot;Erfolgsstrafrechts&quot; gegenüber, die eine Bestrafung nur im kriminellen Erfolgsfall für angemessen halten. Während in den USA eine klares Erfolgsstrafrecht herrscht, das [extern] Heimito von Doderers Grundsatz &quot;verprügelt mir nicht jeden, die richtigen aber saftig&quot; folgt, wandelt sich das deutsche Strafrecht - ursprünglich als Erfolgsstrafrecht angelegt - mehr und mehr zum Gefährdungsstrafrecht und lässt das Intentionale des Täters in den Vordergrund treten.&lt;/cite&gt; (Quelle: &lt;u&gt;&lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24879/1.html&quot;&gt;Telepolis: Kinder, Pornos, Killerspiele&lt;/a&gt;&lt;/u&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr breit angelegter Artikel als Teil einer Serie über Jugendschutz in Deutschland am Beispiel der &quot;Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien&quot; (BPjM). Die oben zitierten Passagen stachen mir am stärksten ins Auge, weil sie sich um scheinbare Nebenkriegsschauplätze bemühen, die aber alle in die Jugendschutzdebatte mit einfließen und so durch die Hintertür auch eine allgegenwärtige Zensur für alle Medien einführen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühlt sich wie aufziehendes Mittelalter in Rechtsfragen an. Dem im  Artikel anfangs gegebenen Verweis auf &lt;u&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Baldur_von_Schirach&quot;&gt;Baldur von Schirach&lt;/a&gt;&lt;/u&gt; als Vater des deutschen Jugendschutzgesetzes muß ich noch nachgehen. Wäre mal wieder sehr bezeichnend für Deutschland, wenn wir uns mit den Spätfolgen einer Nazi-Gesetzgebung herumschlagen würde.</description>
    <dc:creator>Macsico</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://macsico.twoday.net/topics/Schatten_der_Vergangenheit&quot;&gt;Schatten_der_Vergangenheit&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Macsico</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-19T10:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://macsico.twoday.net/stories/2660098/">
    <title>Der nächste Tag: 12. September 2001</title>
    <link>http://macsico.twoday.net/stories/2660098/</link>
    <description>Am Morgen des 12. Septembers 2001 ging ich zu Fuß zur Arbeit - Bus verpasst. Machte nichts, denn ich war sowieso noch verstört von den Ereignissen des Vortags in New York und Washington DC. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Radio war gemeldet worden, daß die hessische Landesregierung eine Empfehlung ausgesprochen hatte. Diejenigen Firmen, die ihren Sitz in einem der Frankfurter Hochhäuser hätten, sollten ihren Mitarbeitern aufgrund der unklaren Sicherheitslage für den Tag frei geben. Aha, soweit sind wir also schon, dachte ich mir. Mal gucken, ob Deine Firma da mitmacht, dachte ich weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fußmarsch zu meiner Firma führte mich am &lt;a class=&quot;speziell&quot; href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Messeturm_%28Frankfurt%29&quot;&gt;Frankfurter Messeturm&lt;/a&gt; vorbei - dieser wurde just zu dieser Zeit wegen einer anonymen Bombendrohung geräumt, die Menschenmassen strömten nur so aus dem Gebäude. Zu meinem damaligen Arbeitsplatz waren es vom Messeturm aus nur wenige Schritte, denn dieser lag im direkt benachbarten &lt;a class=&quot;speziell&quot; href=&quot;http://www.flickr.com/photos/macsico/72938996/&quot;&gt;Pollux-Turm&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich in dessen Eingangshalle kam, standen diverse hastig gemalte Hinweis-Schilder der anderen Firmen dort, die ihre Mitarbeiter vorsorglich nach Hause schickten. Keines von meiner Firma. Shit. Ich ging in den Aufzug und drückte wie immer die Taste «31».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Nachrichten des Vortags hatte ich mitbekommen, daß auch kleinere Hochhäuser im Nahfeld des World Trade Centers durch die herabstürzende Gebäudeteile stark beschädigt worden waren. Und ich saß im zweiten Stockwerk von oben, also so weit oben, daß eine Rettung nach unten nicht einfach sein würde, FALLS es soweit käme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mein Gebäude stand in direkter, theoretischer Fallrichtung des Frankfurter Messeturms. Wenn es einen weiteren Flugzeug-Anschlag nach dem New Yorker Muster auch hier geben würde, so meine Spekulation, dann würde das Frankfurter Symbol der Geld-Macht, der Messeturm, bestimmt das wichtigste Ziel sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit dieser Scheißangst saß ich dann den ganzen Tag bei der Arbeit. War froh, mittags rauszukönnen, bloß weit weg vom Messeturm. Und nach dem Essen mußte ich wieder hochfahren, und wieder kam diese beklemmende Gefühl hoch, was passieren würde, wenn ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war mein 12. September 2001 in der Frankfurter Hochhauszone.</description>
    <dc:creator>Macsico</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://macsico.twoday.net/topics/Schatten_der_Vergangenheit&quot;&gt;Schatten_der_Vergangenheit&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Macsico</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-12T17:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://macsico.twoday.net/stories/1860924/">
    <title>Churchill-Zitat und die Statistik</title>
    <link>http://macsico.twoday.net/stories/1860924/</link>
    <description>&lt;cite&gt;Angeblich stammt das »Zitat« von dem ehemaligen britischen Premierminister Sir Winston Churchill. Muss aber nicht eher von einem »Gerücht« statt von einem »Zitat« gesprochen werden? Im Interesse des Ansehens auch der Datengeber, deren Angaben erst Statistiken ermöglichen, begann vor einigen Jahren das Statistische Landesamt dieser Frage nachzugehen. Nach recht umfangreichen Recherchen, die auf freundliches Interesse von Wissenschaftlern und jüngst auch angesehenen Verlagen stießen, lässt sich heute mehr denn je sagen: Nichts spricht für die Richtigkeit des »Zitats« und alles spricht dagegen. &lt;/cite&gt;(Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg - &lt;a class=&quot;speziell&quot; href=&quot;http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/Veroeffentl/Monatshefte/essay.asp?xYear=2004&amp;xMonth=11&amp;eNr=11&quot;&gt;   Werner Barke: Churchill: »Ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe«&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf obigen Text verlinkt ein aktueller &lt;a class=&quot;speziell&quot; href=&quot;http://www.fscklog.com/2006/04/jeder_kennt_den.html&quot;&gt;fscklog-Artikel.&lt;/a&gt;  Da ist es ja wieder, das angebliche Churchill-Zitat: &quot;Ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe&quot;. Diesen Satz höre ich zu oft in letzter Zeit aus verschiedenen Richtungen. Auf seine mehr als unklare Herkunft bin ich erst vor einiger Zeit gestossen, die Quelle dazu ist mir leider entfallen. Ständig wird dieses Zitat in Zusammenhang mit Berichten über &lt;a class=&quot;speziell&quot; href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Statistik&quot;&gt;Statistik&lt;/a&gt; an sich genannt, wobei für mich oft auch erkennbar ist, daß der Zitierende oft oberflächlich Ahnung von der Materie hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf alle Fälle werde ich ab sofort verstärkt darauf hinweisen, wer  da höchstwahrscheinlich wirklich zitiert wird - die deutsche Propagandamaschine des Zweiten Weltkriegs, angeleitet von Josef Goebbels.</description>
    <dc:creator>Macsico</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://macsico.twoday.net/topics/Schatten_der_Vergangenheit&quot;&gt;Schatten_der_Vergangenheit&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Macsico</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-22T16:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://macsico.twoday.net/stories/1570857/">
    <title>Deutsche Gründlichkeit beim Enteignen</title>
    <link>http://macsico.twoday.net/stories/1570857/</link>
    <description>&lt;cite&gt;Nach der Auswertung verschwanden viele Akten wieder in den Katakomben der amtlichen Verdrängung: Finanzakten aus der NS-Zeit, so die häufige behördliche Auskunft seit Ende der 90er Jahre, unterlägen dem Datenschutz und seien nicht zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So dürfen sich manche Erben nußbaumerner Wohnzimmerschränke, edler Pelzmäntel und kostbarer Klimt-Gemälde weiterhin als ehrenwerte Eigentümer und Mitglied der ehrenwerten Gesellschaft fühlen.&lt;/cite&gt; (Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22036/1.html&quot;&gt;Telepolis: Späte Enthüllungen&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffentlich bringt das Informationsfreiheitsgesetz auch an dieser Stelle viele Sauereien endlich ans Tageslicht.</description>
    <dc:creator>Macsico</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://macsico.twoday.net/topics/Schatten_der_Vergangenheit&quot;&gt;Schatten_der_Vergangenheit&lt;/a&gt;</dc:subject>
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