Technisches

Mo
5
Mai
2008

Waschmaschinen-Orgasmus
(Rubrik: Technisches)

Vor ein paar Wochen benutzte ich schwer fluchend an einem verregneten Abend einen total veralteten Waschsalon hier in Freiburg.

Geflucht hatte ich auch über die hier mehr als skurrilen Öffnungszeiten einiger Salons, die mich zu sinnlosen Mehrfachanläufen gezwungen haben, bevor ich überhaupt einen betreten konnte.

Zumindest dem einen Waschsalon muss ich jedoch nach der heutigen Benutzung nachträglich ein Lob aussprechen, denn der Maschinenpark ist auf einem sehr neuen Stand. Die Electrolux-Waschmaschinen benötigen für einen 60-Grad-Waschgang gerade mal 38 Minuten, sind hinreichend groß auch für mehr Wäsche, und eine Ladung im Wäschetrockner hätte nur 7 Minuten gedauert für einen Standard-Durchlauf.

Die Waschmaschine hat ein klar beschriftetes Bedienfeld, das eigentlich keine Fragen offen lässt und welches genau über den jeweiligen Schritt und die Restdauer informiert:



Auch die zentrale Münzeinwurfanlage mit dem zeitgemäßen Münzwechsler und integriertem Waschpulverspender zeigten ganz deutlich, daß der andere Waschsalon um die Ecke im Grunde reihenweise Kandidaten für den Schrottplatz beherbergt. Eat this, Miele-Schrottfraktion! ;-)

Aufgrund dieser Ausstattung konnte ich locker noch eine kleine Runde einkaufen gehen, und kam pünktlich zum Schlußschleudern wieder zurück, so daß ich nach nur eine Stunde (inkl. Fußweg hin und zurück) wieder in der Unterkunft war. Die Wäsche war so trocken, daß ich sie einfach aushängen konnte, so daß ein Trockner-Durchlauf entfallen konnte - auch ein Plus gegenüber dem Schrott-Salon.

Auf alle Fälle - das war geil, das lief, das flutschte, und darauf kommt es mir im Waschsalon an. Daher auch die Überschrift. ;-)

Di
4
Sep
2007

Blitz-Kekse, und wie man sie loswird
(Rubrik: Technisches)

Image Hosted by ImageShack.us
By macsico

So ähnlich wie im obigen Bild sah meine lokale Flash-Einstellungseite aus, bevor ich mal wieder routinemäßig alle dort gespeicherten Cookies gelöscht habe. Nachdem ich bereits seit Jahren dafür sorge, daß kein Werbetreibender mich mit seinen normalen Cookies bis ins das Jahr 2038 verfolgen kann, greifen immer mehr Webseitenbetreiber auf andere Techniken zurück, um Benutzerverhalten trotzdem zu erfassen.

Eine Variante davon ist seit einiger Zeit in Form von "Flash-Cookies anzutreffen, welche sich an den diesbezüglichen Browsereinstellungen vorbeischummeln können.

Seltsamerweise hat Macromedia (oder jetzt Adobe als neuer Eigentümer) diese Einstellungen nur auf einer Online-Seite verfügbar gemacht. Dort kann man alle Einstellungen des eigenen Flash-Players vornehmen, der sich auf der lokalen Festplatte tummelt. Und dabei kann man auch alle diese Super-Cookies löschen, die sich neuerdings auf der eigenen Festplatte so angesammelt haben.

Ich rufe alle paar Wochen obigen Link auf und klicke einfach auf den Knopf "Alle Websites >>" und bestätige den Löschvorgang - fertig! Und dann können sie mich mal wieder, diese heimlichen Datensammler ...

Weiterführende Links:

Di
14
Aug
2007

Wonderful software for graphic artists
(Rubrik: Technisches)


(from http://freeloveforum.com)

I really like the Microsoft software featured in this wonderful small movie. This software helped me so much in the past that all of my Windows PCs have to be preloaded with it to be really useful. And it's soooo easy to use that literally anyone can use it to be more productive!

I especially like the well thought selection of colors. Not to mention the eraser tool which saves a lot of time.

You will love this little program from the very beginning, so start using it today!

(via metamac)

Do
5
Jul
2007

Energiesparen - nun auch in meinem Haus
(Rubrik: Technisches)

Wer hier öfters mitliest, hat bereits meinen kleinen Wasserschaden in der Wohnung infolge Dachneueindeckung mitbekommen.

Eben hat nun einer der Dachdecker einen ersten Blick darauf geworfen, um das Schadensausmaß und eventuell notwendige Sofort-Abdichtungsmaßnahmen überblicken zu können. Im kurzen Gespräch kam dabei heraus, daß bisher gar keine Dämmung unter dem Dach vorhanden war - was auch erklären würde, warum die betroffene Stelle im Bad deutlichst schimmelanfällig ist.

Da die bisher fehlende Dämmung bei der aktuellen Baumaßnahme mit eingezogen wird, hat mein Eigentümer vermutlich schon im Vorgriff auf den zu erstellenden Ernergiepass Geld in die Hand gekommen, um künftig nicht ganz so schlechte Ergebnisse darin stehen zu haben.

Auf alle Fälle bin ich gespannt auf die kommenden Nebenkostenabrechnungen - jetzt und zukünftig, denn mein Heizbedarf ist in dieser Wohnung nach meinem Eindruck spürbar höher ausgefallen als bisher.

Mi
25
Apr
2007

EDV-Spezialist Durcheinander
(Rubrik: Technisches)

Mit nicht wenig Mühen habe ich es vor einiger Zeit fertig bekommen, hier bei mir ein gemischtes Netzwerk aus Mac OS, Mac OS X und Windows XP zum Laufen zu bekommen.

Aus Kostengründen teilen sich alle Computer außerdem zentrale Geräte und Dienste, so daß ich jedes externe Gerät nur einmal kaufen muß und jeden Dienst nur an einer Stelle warten muß.

Heute nun stand ich wartend vor meinem Netzwerk-Drucker, der am Mac mini hängt. Der Druckbefehl war vom Windows-MacBook aus abgeschickt worden, der Drucker war vorher eingeschaltet worden, allein es kam nichts heraus.

Da Windows nicht zu meinen Lieblingen zählt, wollte ich schon fluchend zurück ins andere Zimmer gehen und Windows schlagen durchforsten, als mein Blick auf das USB-Kabel zum Drucker fiel. Es war abgezogen. Also war ich der Blödmann, und nicht Windows.

Waaahhh! Und warum hatte ich das getan? Weil ich vor einiger Zeit meine ausufernden USB-Hub-Zoo umgruppiert hatte, war der Drucker nunmehr an einen Hub mit Frontanschluß gewandert, wo ich ihn heute morgen in Eile kurz abzog, um einen USB-Stick zu befüllen. Dabei hätte ich den Stick auch einfach hinten an der Apple-Tastatur anschließen können, da sich ja auch noch zwei freie Anschlüsse ...

So langsam sollte ich mal einen Vernetzungsplan malen, wer wem was wann zur Verfügung stellt. Es gibt hier nämlich auch noch Netzwerk-Backup und Netzwerk-Fernsehen und Netzwerk-Fax und Netzwerk-Internet ...

Nachtrag, 25.04.2007, 15:23 Uhr:
Der USB-Stick funktioniert doch nicht an der Tastatur - scheinbar benötigt er soviel Strom, daß nur ein USB-Hub mit Stromanschluß ihn ausreichend versorgen kann. Also doch wieder der Frontanschluß ...


Nachtrag, 25.04.2007, 17:32 Uhr:
Irgendwie hat der USB-Stick wohl seinen schlechten Tag. Abwechselnd geht er mal am einen Anschluß und am anderen nicht, und ein paar Stunden später ist es genau umgekehrt.

So
15
Apr
2007

Bildungslücken beim Spammern - Update 2
(Rubrik: Technisches)

Die Email-Adresse, die ich früher in diesem Blog angegeben hatte, wird mittlerweile durch einen putzigen Fehlgriff von mir mit Spam belästigt.

Daher habe ich dieses Blog auf Wegwerf-Adressen bei Spamgourmet umgestellt. Diese Vorgehensweise hat zwei Vorteile:
  1. ich kann mir jederzeit neue Fantasie-Emailadressen ausdenken, die im Hintergrund an mich weitergeleitet werden
  2. sobald auf einer dieser Fantasieadressen Spam reinkommt, warte ich entweder auf das Erreichen der vorher festgesetzten Höchstzahl (max. 20) - danach läuft alles automatisch gegen die Wand. Oder drehe den Hahn schon vorher zu und setze die Adresse auf Null.
Fall 2 habe ich vor zwei Wochen zur Anwendung kommen lassen, schaue aber noch in die Statistik bei Spamgourmet rein, ob das auch wirklich viel von mir fernhält. Heute erstaunte mich allerdings der Eintrag über die letzte abgewiesene Email:

2007-04-15_Spamgourmet_Letzte-verschluckte-Emails

Ich soll mir also selbst eine Email geschickt haben, liebe Spammer? Von einer Adresse, die nur als Empfangsadresse benutzt wird? Technisch zwar möglich, aber inhaltlich vollkommen unlogisch.

Einige Leute sollten dringend noch mal das "Vorne-Hinten-Spiel" von Grobi aus der Sesamstraße anschauen ... ;-)

Nachtrag, 26.04.2007, 20:59 Uhr:
Mittlerweile sind noch mehr angebliche Email-Versendungen von mir an mich durchgeführt worden.

Aber das System wirkt guuuuut:
Nachrichten an Sie: 16 weitergeleitet, 25 verschluckt. Sie haben 9 Wegwerfadresse(n). (Quelle: Spamgourmet-Status-Meldung für angemeldete Benutzer, Profi-Modus)

Die anderen 8 Wegwerfadressen bekommen/bekamen nichts rein außer jeweils den Anmeldemails, für die sie mal erstellt wurden - die damit versehen Firmen sind also im Grunde zuverlässig. Nur die eine damals hier im Blog veröffentlichte Adresse wird nun mit SPAM bombardiert - und ich muß ihn nicht mal löschen. :-)

Daher meine Empfehlung an alle Geplagten, sich mit Spamgourmet und ähnlichen Diensten den Schrott vom Hals zu schaffen, sobald er mal wieder auftaucht. Außerdem kann man dann sehen, wo die undichte Stelle liegt, falls es mal dazu kommt ...

Nachtrag, 01.06.2007, 23:32 Uhr:
Tja, ganz so dumm sind die Spammer doch nicht:

So gebe es vermehrt E-Mails, deren Absenderadressen zu den Provider-Domains der missbrauchten Absender-Rechner passten oder offenbar gezielt aus Whois-Einträgen der Empfänger-Domains ermittelt worden seien, um den Filtern der Empfänger eine tatsächlich bekannte E-Mail-Adresse unterzujubeln. (Quelle: heise online - Mailserver ächzen unter Spam-Last, Hervorhebung durch mich)

Eines meiner vielen Mailadressen erhielt eine Email mit mir selbst als Absender - und die kam durch alle Spamfilter hindurch! Ich als Mensch sah sofort, daß es Spam war, und wunderte mich noch, warum er durch ein zweistufiges Spam-Erkennungssystem (Provider und lokal bei mir) durchgekommen war, als mein Blick auf die Absende-Email-Adresse fiel.

Der sichtbare Name war ein anderer, aber die Emailadresse war meine eigene! Diese Schweinebande! Hat zwar gedauert, dieses neue Vorgehen zur Gänze zu verstehen, hat mich aber auch darin bestärkt, meine privaten Email-Adressen noch deutlich weniger zu verteilen. Gegenwärtig bekommt jedes Online-Forum und jedes Blog nur noch angepasste Spamgourmet-Adressen, um die Rückverfolgbarkeit im Falle einer Kompromittierung der jeweiligen Seite zu ermöglichen.

Sa
31
Mrz
2007

Windows Vista: notwendige Hilfsmittel
(Rubrik: Technisches)

> > wie Elektroschocks auf LSD
>
> Da ich noch keine Erfahrungen mit Drogen
> und Elektroschocks habe - wie genau ist denn das?

Trink ne halbe Flasche Jägermeister, und versuche, mit Vista in den Default-Einstellungen zu arbeiten. Spitze Gegenstände und stumpfe Instrumente vorher sicherstellen.
(Quelle: Re: Kompatibilität mit Windows-Office 2007 sorgen | Heise News-Foren)

Die Antwort auf eine Antwort zu einem Beitrag im Heise News-Forum beschriebt sehr plastisch, wie man mit dem neuen Windows Vista ganze neue Erfahrungen machen kann. Auch die anderen Diskussionsteilnehmer lassen uns an ihrem reichen Erfahrungsschatz teilhaben:

VB verhält sich zu programmieren wie abgehackte Hände und Füsse zu spazierengehn.

Mit VB die Office "API" benutzen verhält sich dazu wie mit abgehackten Händen und Füssen Hürdenlaufen.
(Quelle: Re: Kompatibilität mit Windows-Office 2007 sorgen | Heise News-Foren)

Es ist doch immer wieder schön, wenn technisch bewanderte Menschen gut erklären können. ;-)

So
25
Mrz
2007

Noch mehr Sommerzeit
(Rubrik: Technisches)

Die Liste der umzustellende Uhren vom letzten Jahr ist noch länger geworden:

Letztes Jahr in der Liste vergessen:
  • 1 x tragbares RDS-Radio (mein Job, immerhin mit Zeitsignaltaste)
  • 1 x Digitale Kamera (Umstellung nur nach Anschluß an Computer, Aufruf eines Programms, Öffnen eines Dialogfensters - oder von Hand)
  • 1 x Funkradiowecker (selbstumstellend)
Seitdem hinzugekommen:
  • 1 x Computer (selbstumstellend)
  • 2 x elektronische Zeitschaltuhr (mein Job, hat Umstelltaste)
  • 1 x neues Telefon (selbstumstellend nach dem ersten Anruf)
Es sind also 28 verschiedene Uhren in meinem Haushalt vorhanden. Da die meisten Uhren sich vor allem in elektronischen Geräten befinden, finde ich es sehr bemerkenswert, wieviele davon immer noch Hand umgestellt werden müssen. Dieses umso mehr, da diese Gerät überwiegend ab dem Jahre 2000 eingekauft wurden, also über 20 Jahre nach der Einführung der Sommerzeit in Deutschland.

Diejenigen Geräte, die sich direkt umstellen oder externe Signale verwenden, nutzen dafür folgende Quellen:
  1. VPS-Signal oder Videotext, ich recherchiere noch (Fernseher, Videorecorder)
  2. Zeitsignal vom Sender DCF77 (Funkuhren und Funkweckradio)
  3. Network Time Protocol (NTP) für alle Systeme, die am Internet hängen (Computer)
  4. RDS-Datenstrom (für RDS-fähige Radios)
  5. CLIP-Funktion des Telefonnetzes (Telefon, Anrufbeantworter)
  6. automatische Übermittlung beim nächsten Anstecken an einen Computer (Digitale Kamera, iPod)
  7. eingebauter Kalender mit Umstellzeitpunkten (Heizkörperthemostatventile)
Sehr interessant ist dabei, zu welchen Zeitpunkt die Sommerzeitanpassung erfolgt. Alle Geräte, die ausdrücklich uhrzeitabhängige Funktionen ausführen, stellen sich auch selbstständig um (Signalquellen DCF77, VPS/Videotext, NTP, eingebauter Kalender), während viele andere Geräte nur bei einer damit verbundenen Aktivität (Signalquellen CLIP, RDS, Anstecken an Computer) aktualisiert werden.

Die restlichen Geräte/Uhren lassen sich wie folgt aufgliedern:
  1. Geräte/Uhren, die man von Hand umstellen muß, weil es nicht anders geht (mechanische Armbanduhr, elektrische Wanduhren, uralte Mini-Stereoanlage)
  2. Geräte/Uhren, die eine Sommerzeit-Taste haben, deren Uhrzeit man aber selbst richtig eingestellt haben muß (Zeitschaltuhren, Waschmaschine)
  3. Geräte/Uhren, bei denen der Hersteller schlicht geschlampt hat in Bezug auf die Sommerzeiteinstellungen (Digitalkamera, Mobiltelefon, neue Mini-Stereoanlage)
Nr.1 und Nr. 2 sind schnell umzustellen oder anzupassen, da es sich nicht um komplizierte Gerät handelt.

Bei Nr. 3 hingegen wird es unnötig kompliziert, da jedes der dort aufgelisteten Geräte eigentlich die Möglichkeit hätte, sich aus einer Signalquelle halb- oder vollautomatisch die Zeit zu holen. Weil sie es nicht tun, muß ich mich nun durch Handbücher und /oder Einstellmenüs durchhangeln, um eine simple Sommerzeiteinstellung vorzunehmen.

Diese Geräte zeigen dabei folgende Nachlässigkeiten:
  1. Mobiltelefon Nokia 3330: die Funktion «Datum/Uhrzeit automatisch” (Menü 11-6) steht auf «Ein». Bringt aber nix, ich stelle jedes Jahr die Uhr von Hand um.
  2. Digitalkamera Canon PowerShot G3: das mitgelieferte Programm «CameraWindow« hat sogar ein eigenes, gut verstecktes Dialogfenster für die Uhrzeitübernahme vom Computer - jedoch verschwindet der gesetzte Haken nach jedem Programmende und ist somit nutzlos. Automatisch ist da also nix.
  3. Stereoanlage AIWA ZP5 mit USB-Anschluß und RDS-Radioteil: dieses Gerät könnte sich die Uhrzeit sowohl vom Computer holen als auch aus dem RDS-Signal. Da AIWA zum SONY-Konzern gehört, und mein tragbares RDS-Radio von SONY stammt, müßte mal also nur mal die Kollegen fragen, wie das grundsätzlich geht ...
Erst durch diesen Artikel fiel mir auf, daß vor allem japanische Geräte in Bezug auf eine Sommerzeit eher lausig auf unsere deutschen Verhältnisse angepasst sind.

So, und was hat mir diese länglicher Artikel gebracht? Ich habe endlich mal eine vollständige Übersicht darüber bekommen, welche Geräte auf welche Art & Weise umgestellt werden, und welche ich noch von Hand betütern muß.

Außerdem habe ich bei zwei Geräten herausgefunden, daß sie dank CLIP doch automatisch umgestellt werden - sofern ich mich selbst anrufe. Als jemand, der eigentlich alle Handbücher auch liest, war mir das bisher entgangen.

Viel Spaß noch bei Euren Uhrumstellungen. ;-)

PS: Ein besonders peinliches Beispiel für eine nichtgelungene Sommerzeit-Einstellung befindet sich nicht bei mir, sondern auf einem der Server meiner Blog-Counter-Anbieter. Der Anbieter "Sitemeter" fragt bei der Anmeldung nicht nach der Zeitzone, sondern nach der lokalen Zeit, was angesichts der halbjährlichen Umstellerei totaler Blödsinn ist.

Jeder andere professionelle Anbieter fragt einmalig die Zeitzone ab, und lässt seine Systeme das im Hintergrund regeln. Bei Sitemeter hingegen verändern sich die Datensätze plötzlich nach jeder Umstellung eine Stunde vorwärts oder rückwärts - auch alte Datensätze vor der jeweiligen Umstellung sind davon betroffen ...

Di
6
Mrz
2007

4. Hamburger Webmontag
(Rubrik: Technisches)

Nachdem ich vor einem Jahr am 1. Hamburger Webmontag teilgenommen hatte und den 2. ausfallen lassen mußte, erlebte ich vor meinem Umzug nach Hamburg aus der Ferne mit, wie die Veranstaltung leider einschlief. Nach dem Umzug im Herbst kämpfte ich dann erst einmal mit Umzugsnebenfolgen, so daß mir das Fehlen im ersten Moment auch nicht weiter auffiel.

Umso erfreulicher war daher der kleine Neustart im Januar dieses Jahres in einer anderen Lokalität in Form eines Stammtischs. Nach dieser Wiederbelebung zog der 4. Hamburger Webmontag mit über 20 Teilnehmern am gestrigen Abend wieder erfreulich mehr Interessierte an als in den vergangenen 9 Monaten (9 Monate? Diese Dauer wird sonst woanders auch gebraucht, damit was gutes herauskommt - SCNR).

Interessant war vor allem der Start - aus zwei Grüppchen wurde nach Abklärung des gemeinsamen Interesses eine, verbunden mit einem Tischwechsel der einen Gruppe. Nach dem Auftauchen von weiteren Teilnehmern wurden wir an einen größeren Tisch verfrachtet. Als dieser durch das Auftauchen weiterer Teilnehmer nach einiger Zeit wiederum überfüllt war, wurden wir endlich in einen Nebenraum gelassen, wo wir uns deutlich besser ausbreiten konnten.

Vorträge wie in den ersten zwei Webmontagen gab es nicht, da weder Beamer noch Leinwand zur Verfügung standen. Stattdessen wurde nach der Essenphase von Stefan Brümmer eine Vorstellungsrunde angeregt, in der jeder eine kurze Selbstdarstellung abliefern sollte und sich mit drei Tags versehen sollte. Habe ich in dem mir eigenen Redefluß natürlich vergessen, so daß ich das hier nachholen will: Information Broker, Datenbanken, Geodaten

Bei dieser Vorstellungsrunde zeigte sich, daß zwar die techniklastigen Teilnehmer in der Überzahl waren, aber die Inhalte-Fraktion auch ausreichend anwesend war. Daraus ergaben sich dann in der Folge spannende Kleingruppen-Diskussionen rund um das ganze Web-2.0-Gedöns. Erfreulich werte ich außerdem die Anwesenheit von Firmenvertretern, die auch mal andere Sichtweisen einbringen können als die bei Freiberuflern üblichen.

Mein Fazit: Hamburgs Webmontag lebt wieder. Neu gestartet zeigt er sich wieder sehr lebendig, wobei er nun durch seine Wiedergeburt auch die Chance hat, sich dieses Mal hoffentlich langfristig im Markt der Möglichkeiten zu etablieren.

Und entgegen meiner damaligen Einstellung verwende ich für diesen Beitrag auch Tags, weil schlechte Tags immer noch besser sind als gar keine Tags. ;-)

Fr
9
Feb
2007

Wetterdarstellung
(Rubrik: Technisches)

Es flockt in Hamburg. Und es hat geflockt. Das Tiger-Dashboard-Widget zeigt es sehr anschaulich:

Immer wieder schön - die graphisch gelungene Umsetzung des aktuellen Wetters.

Immer wieder schön - die graphisch gelungene Umsetzung des aktuellen Wetters.
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Macsico. Und sonst nix.

Nicht immer objektiv, nicht immer folgerichtig, teilweise sogar vollkommen subjektiv.

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